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Eröffnung: Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research, 20.10.2011 Botanisches Museum Berlin

12.10.2011 - (idw) Freie Universität Berlin

Berlin: ein bedeutender Standort moderner Biodiversitätsforschung
In einer bundesweit einmaligen Initiative haben sich zwei Universitäten und drei Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft im Berliner Raum zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Die gemeinsam durchgeführten Projekte machen Berlin zu einem bedeutenden Standort moderner Biodiversitätsforschung, der Untersuchung biologischer Vielfalt. Als gemeinsame Einrichtung dieses Konsortiums wird das »Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research (BeGenDiv)« am 20. Oktober 2011 im Botanischen Museum Berlin-Dahlem feierlich eröffnet und vorgestellt. Konsortiumspartner
Partner des neu gegründeten Konsortiums sind die Freie Universität Berlin mit dem Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem, das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), das Museum für Naturkunde Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (MfN) und die Universität Potsdam.

Moderne und schnelle Biodiversitätsforschung
Die Bündelung der Ressourcen ermöglicht es den Partnern, Labore mit modernen Hightech-Geräten zur Genomanalyse auszustatten. Mit der Pyrosequenzierungs-Technologie können die Wissenschaftler in kürzester Zeit genetische Informationen in erheblichem Umfang gewinnen 200 Mal schneller als mit herkömmlichen Methoden und mit einem deutlich geringeren finanziellen Aufwand als früher.

Forschungsthemen
Die Konsortiumspartner untersuchen komplexe Gruppen eng verwandter Spezies ebenso wie vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Selbst die bisher in vielen Teilen unentdeckte Welt der Mikroorganismen können die Forscher sich nun erschließen. Diese stellen oft Schlüsselfaktoren in Ökosystemen dar. Auch Veränderungen der genetischen Information aufgrund von Anpassungen an Umwelt- und Klimawandel lassen sich nachvollziehen. Die Untersuchung der Erbinformation aus Museumsproben längst ausgestorbener Arten bietet dagegen einen Blick in die Vergangenheit, bevor es zu anthropogenen Veränderungen gekommen ist.

Einblick in moderne Labore
Diese einzigartige Forschungsinfrastruktur ist in den Laboren des Botanischen Museums Berlin-Dahlem angesiedelt. Die Labore wurden mit Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung grundsaniert und werden während der Eröffnung des Konsortiums erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Anschaffung von Großgeräten wurde unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die Labore bieten künftig auch den Besuchern des Botanischen Museums über Fenster in den Türen einen Einblick in die moderne Laborarbeit. Eine öffentliche Ausstellung erläutert die Arbeitsprozesse. Der Besuch der neuen Ausstellung ist auch für Schulen (beispielsweise Leistungskurse Biologie) geeignet. Das Besucher-Informationssystem wurde vom Verein der Freunde des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem e. V. unterstützt.

PRESSEEINLADUNG
Zur feierlichen Eröffnung des Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research
in den neu sanierten Laboren im Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem
am 20. Oktober 2011, Donnerstag
um 10.30 Uhr
im Botanischen Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin

GRUSSWORTE UND VORTRAG
* Prof. Dr. Peter-André Alt (Präsident, Freie Universität Berlin)
* Dr. Knut Nevermann (Staatssekretär, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin)
* Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin)
* Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ernst Th. Rietschel (Past-Präsident der Leibniz-Gemeinschaft)
* Prof. Dr. Klement Tockner (Sprecher, Biodiversitätsverbund der Leibniz-Gemeinschaft)
* Prof. Dr. Thomas Borsch (Direktor, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin)

Im Anschluss: Sektempfang und Führungen durch die Labore
Ende: Ca. 12 Uhr

Um Akkreditierung bis Dienstag, 18. Oktober 2011 wird gebeten (per formloser E-Mail an zebgbm@bgbm.org).

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gern:
* Prof. Dr. Klement Tockner, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei,
Tel. 030 / 641 81 601, E-Mail: tockner@igb-berlin.de
* Prof. Dr. Thomas Borsch, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin,
Tel. 030 / 838 50 133, E-Mail: direktor@bgbm.org

Eine Pressemitteilung von:
* Freie Universität Berlin mit dem Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem
* Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
* Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
* Museum für Naturkunde Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (MfN)
* Universität Potsdam jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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