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Tagung zur Herrschaftspraxis von Friedrich II.

12.10.2011 - (idw) Universität Potsdam

Friedrich der Große und die Mark Brandenburg
Tagung zur Herrschaftspraxis von Friedrich II. in seiner Heimatprovinz

Die Politik Friedrichs des Großen in Brandenburg steht im Zentrum einer Tagung, die am 21./22. Oktober im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte stattfindet. Im Vorfeld des 300. Geburtstags von Preußens berühmtestem Monarchen gehen die Forscher der Frage nach, welche Bedeutung Friedrichs Innenpolitik für die Menschen seiner Heimatprovinz hatte. Am 24. Januar 2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs des Großen zum 300. Mal. Grund genug, schon jetzt einen Blick auf sein Wirken in Brandenburg zu werfen, jener Provinz, die nicht nur das Herzstück Preußens, sondern auch Friedrichs Heimat war. Dessen Herrschaftspraxis in der Provinz ist daher das Thema der Tagung. Dabei soll Friedrichs Innenpolitik in Brandenburg von verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: Wie ging der Monarch, der sogar sich selbst als ersten Diener des Staates bezeichnete, mit dem privilegierten Adel um? Welche Personalpolitik hatte der König für seinen Hofstaat und seine Verwaltung im Auge, wenn er sagte Bedienungen vergebe ich nach meinem Sinn? Und welches Verhältnis pflegte der philosophische König, der einen Großteil seiner Herrschaft mit Kriegführen verbrachte, zu seinen märkischen Regimentern? Aber auch andere Perspektiven spielen eine Rolle: Wie nahmen beispielsweise die brandenburgischen Untertanen die königliche Toleranzpolitik wahr? Ebenso werden das Verhältnis von Friedrich zu den brandenburgischen Städten und seine Domänenpolitik in einzelnen Beiträgen behandelt, die aus vergleichender Perspektive auch auf die anderen preußischen Provinzen schauen.
Insgesamt soll damit eine Facette des Wirkens dieses Monarchen näher betrachtet werden, die in den letzten Jahren nicht so stark im Mittelpunkt des Interesses gestanden hatte und die zugleich der ausgesprochen regionalistischen Struktur des altpreußischen Staates Rechnung trägt, so Frank Göse, Professor für Frühe Neuzeit an der Universität Potsdam und Organisator der Tagung. Ausgerichtet wird die Konferenz von der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V., dem Historischen Institut der Universität Potsdam und der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.

Hinweis an die Redaktionen:
Zeit: 21.10.2011, 19.00 Uhr und 22.10.2011, 9.00-18.00 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Kontakt: Prof. Dr. Frank Göse, Historisches Institut, Telefon: 0331/977-1259,
E-Mail: fgoese@uni-potsdam.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.hbpg.de/images/23387_35078_ProgrammFriedrich-Tagung21-22_10_2011.pdf
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