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Erstmals über 25.000 Studierende an JLU Gießen

13.10.2011 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

6.500 Erstsemester Universität steht vor großen Herausforderungen Die Justus-Liebig-Universität Gießen startet mit der Rekordzahl von mehr als 25.200 Studierenden ins neue Wintersemester. Etwa 6.500 Erstsemester, so viele wie nie zuvor, werden ihr Studium an der JLU aufnehmen, darunter sind rund 1.000 Master-Studierende. Damit wurden die Prognosen der Universität für den Studierendenansturm aus den doppelten Abiturjahrgängen noch übertroffen. Im Vergleich zum vergangenen Wintersemester (24.000) sind über 1.000 Studierende mehr an der JLU eingeschrieben. Wir freuen uns über die große Nachfrage nach unserem Studien- und Lehrangebot, kommentierte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee die Zahlen. Allerdings stellt sie uns auch vor große Herausforderungen. Er weist darauf hin, dass das aktuelle Wintersemester erst den Beginn der doppelten Abiturjahrgänge markiert. Für die kommenden Jahre rechnet die JLU mit einer weiteren Verschärfung der Situation.

Trotz der begrenzten finanziellen Mittel aus dem Hochschulpakt 2020 und einer sich bereits für einzelne Fächer abzeichnenden Überlastung geht die Universität davon aus, mit ihrer Task Force G8/G9 bestmöglich auf den Semesterstart vorbereitet zu sein. Die Task Force tagt wöchentlich und nimmt sofort Kontakt mit den entsprechenden Dekanaten auf, wenn sich die Überlastung eines Fachs oder andere Probleme abzeichnen. Krisensituationen werden sich zu Beginn des Semesters nicht vermeiden lassen, sagte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee bereits im Juli in öffentlicher Sitzung des Senats, und er mahnte an: Es müssen dann alle an einem Strang ziehen.

Den steigenden Studierendenzahlen begegnet die JLU mit der Einstellung von mehr Personal, der Anmietung zusätzlicher Flächen für die Lehre und durch Baumaßnahmen. Zudem werden das Zeitfenster für Lehrveranstaltungen ausgedehnt und E-Learning-Angebote ausgebaut. Das Präsidium stellt den betroffenen Fachbereichen unbürokratisch zusätzliche Gelder zur Verfügung. Eine erste Zuweisung aus dem Budget des Hochschulpakts zur Schaffung von neuen Studienplätzen hatten die Dekanate bereits vor einigen Wochen erhalten. Prof. Mukherjee weist aber darauf hin, dass die Mittel aus dem Hochschulpakt nicht ausreichen: Damit kann nur ein Teil der zusätzlichen Lehre finanziert werden, denn gerade die Kosten für die teureren Fächer in den Natur- und Lebenswissenschaften werden nicht abgedeckt. Zudem wird die Grundfinanzierung für die Hochschulen immer knapper. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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