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Handwerk und Hochschule schreiben Zusammenarbeit fest

20.10.2011 - (idw) Hochschule Bochum

Handwerk ist ohne Innovationen nicht denkbar. Und so sind Hochschulen wichtige Partner des Handwerks. Das war das deutliche Signal, das am 17. Oktober 2011 vom Auftakt der Ringvorlesung Innovatives Handwerk in der Hochschule Bochum ausging. Denn an diesem Nachmittag unterzeichneten Otto Kentzler, Präsident der Handwerkskammer Dortmund, und Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg auch einen Vertrag, der die Zusammenarbeit ihrer Institutionen für die Zukunft festschreiben und weiter intensivieren helfen soll. Die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich auch die Anwesenheit eines ungewöhnlichen Ehrengastes: Paul Schnitker, Namensgeber der Stiftung, die seit 1992 Wissenschaft und Forschung, Naturwissenschaft und Technik sowie Bildung und Erziehung auf den Gebieten von Handwerk und Gewerbe fördert, war persönlich erschienen, um beim Start der Ringvorlesung dabei zu sein. Der heute 84-jährige Münsteraner ist ein vielgeehrter Vorgänger des heutigen Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, der auch den ersten Vortrag zu der Vorlesungsreihe hielt. Schließlich unterstützt die Paul Schnitker-Stiftung bereits zum zweiten Mal die von Wirtschaftsprofessor Jürgen Bock initiierte Ringvorlesung. Sie tue dies aus Überzeugung, unterstrich die Vorsitzende der Stiftung, Dr. med. Annkatrin Meyer-Schwickerath.
Handwerkspräsident Otto Kentzler betonte in seinen Ausführungen, das Handwerk spiele auf der gesamten Klaviatur der Innovation mit: Handwerksbetriebe montierten Forschungsstationen in der Antarktis und bauten die Beschallungsanlage der Mailänder Scala, sie fertigten Hightech-Prothesen für behinderte Sportler und seien für ein Aushängeschild der der deutschen Wirtschaft, der Automobilindustrie, nicht nur unverzichtbare Servicepartner sondern ebenso Zulieferer...
Durch Information Schwellenängste auf beiden Seiten abbauen, die Studierenden für das Handwerk und seine Potenziale sensibilisieren und die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung fortführen: das sind nur einige der festgeschriebenen Ziele des Kooperationsvertrages zwischen der Handwerkskammer Dortmund und der Hochschule Bochum. Nach dem Modell der Zusammenarbeit mit der IHK zu Bochum soll auch mit der Handwerkskammer eine Bachelor- und Masterbörse zur Bearbeitung praxisrelevanter Aufgabenstellungen im Handwerk etabliert werden. Für Absolventinnen und Absolventen können solche Arbeiten nicht zuletzt ein Einstieg in ein berufliches Engagement im Handwerk sein. Bereits heute, weiß Handwerkspräsident Kentzler, haben in Deutschland 35.000 Betriebsinhaber aus dem Handwerk studiert; es können in Zukunft deutlich mehr werden. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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