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Internationales Symposium zur Signalübertragung in Zellen in Homburg

25.10.2011 - (idw) Universität des Saarlandes

Sämtliche Reaktionen des Menschen sein Verhalten, seine Wahrnehmung und die Erinnerung werden von Nervenzellen gesteuert, die durch Botenstoffe miteinander kommunizieren. Die Freisetzung dieser Neurotransmitter ist einer der schnellsten Prozesse im menschlichen Körper. Welche Signalwege hierfür in den Nervenzellen zur Verfügung stehen und welche molekularen Mechanismen sie steuern, diskutieren Wissenschaftler beim internationalen Symposium Calcium Signaling: Molecular mechanisms and Integrative Functions am 27. und 28. Oktober im Schlossberghotel Homburg. Die Forschungsverbünde an der medizinischen Fakultät der Saar-Universität, das Graduiertenkolleg 1326 (Sprecher: Prof. Dr. Dieter Bruns) und der Sonderforschungsbereich 894 (Sprecher: Prof. Dr. Jens Rettig), verstehen sich als Triebfedern eines interdisziplinären und innovativen Forschungsschwerpunktes und haben in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Doktoratskolleg an der Universität Innsbruck (MCBO, Sprecher: Prof. Dr. Bernhard Flucher) für dieses Symposium international hochrangige Wissenschaftler nach Homburg eingeladen. Die Sprecher der Konferenz kommen aus Deutschland, Österreich, den USA, der Schweiz und Belgien.

Es werden spannende Diskussionen und Vorträge zu aktuellsten Forschungsergebnissen auf den Gebieten Botenstofffreisetzung im Gehirn und Ionenkanäle erwartet. Eine Schlüsselrolle bei der Signalübertragung im Körper fällt Calcium-Ionen zu. So erlauben Calcium-Kanäle das Einströmen von Calcium in die Nervenzelle, wodurch in einer Kettenreaktion in weniger als einer Tausendstel-Sekunde die Freisetzung der Botenstoffe ausgelöst wird. Thematisiert werden unter anderem auch sogenannte TRP-Kanäle, die es dem Menschen beispielsweise ermöglichen, Schärfe zu schmecken.

Darüber hinaus bietet der Kongress ein Portal für Nachwuchswissenschaftler im Bereich biomedizinische Forschung. Das Symposium wird vom österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Link zum Symposium: http://sfb894.uni-saarland.de/SFB894/Meeting_2011.html

Fragen beantworten:

Prof. Dr. Dieter Bruns
Institut für Physiologie
Sprecher des GRK 1326
E-Mail: dieter.bruns@uks.eu
Tel. +49 (0)6841 / 16-26495

Prof. Dr. Jens Rettig
Institut für Physiologie
Sprecher des SFB 894
E-Mail: jrettig@uks.eu
Tel. +49 (0)6841 / 16-26485 jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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