Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 21. Dezember 2014 

Presseinladung: Chemie hilft bei der Entschlüsselung des Archäologie-Codes

04.11.2011 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Leibniz Universität Hannover und Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege beschließen Kooperation Sehr geehrte Medienvertreterinnen und Medienvertreter,

eine Kooperation zwischen dem Institut für Anorganische Chemie der Leibniz Universität Hannover und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege sichert für die Zukunft die bereits begonnene, gemeinsame Erforschung von archäologischen Fragestellungen. Themenschwerpunkte werden unter anderem die Montanarchäologie des Harzes sowie die Erforschung der eisenzeitlichen Moorleiche Moora sein, die bei Torfstecharbeiten im Uchter Moor gefunden wurde.

Wir möchten Sie herzlich zur Pressekonferenz einladen, bei der Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, und Dr. Stefan Winghart, Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege, den Kooperationsvertrag unterzeichen. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, wird ein Grußwort sprechen.

Pressekonferenz

Wann? Dienstag, 8. November 2011, um 10 Uhr

Wo? Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Scharnhorststr. 1, 30175 Hannover

Der Abschluss des Kooperationsabkommens ist ein Anlass, über Fragestellungen, erste Ergebnisse und Perspektiven der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Archäologie und Archäometrie zu sprechen. Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann und Prof. Carla Vogt vom Institut für Anorganische Chemie der Leibniz Universität berichten über ihre Methoden und präsentieren anhand von Beispielen neueste Ergebnisse. Weitere Wissenschaftler aus beiden Fachgebieten stehen für Gespräche zur Verfügung. Es geht unter anderem um die Echtheit von Fund- und Museumsstücken, Herstellungs- und Bearbeitungstechnologien, die Verbreitung von Metallfunden und um Umweltbedingungen in historischen Zeiten. Ein Ziel der Kooperation ist die Methodenentwicklung sowohl in der Archäologie als auch zum Nutzen der praktischen Denkmalpflege. Die gewinnbringende Zusammenarbeit wird nun durch den Abschluss eines Kooperationsabkommens auf eine neue, tragfähige Grundlage gestellt.

Die Archäologie erforscht jenen Zeitraum unserer Geschichte, der nicht durch schriftliche Überlieferungen erhellt wird. Die Hinterlassenschaften unserer Vorfahren werden im Bodenarchiv dokumentiert und geborgen, und gemeinsam mit vielen Nachbardisziplinen wird versucht, den stummen Zeitzeugnissen ihre historische Aussage zu entlocken. Viele Erkenntnisse kann die Archäologie selbst erschließen, aber ihr sind methodische Grenzen gesetzt, die durch die Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften überschritten werden können. Daher ist die moderne Archäologie interdisziplinär angelegt und versteht sich als Mittlerin zwischen verschiedenen Disziplinen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen stehen Ihnen Dietmar Vonend, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, unter 0511 925 5221 oder per E-Mail unter dietmar.vonend@nld.niedersachsen.de sowie Prof. Carla Vogt, Institut für Anorganische Chemie der Leibniz Universität, unter Telefon 0511 762 19312 oder per E-Mail unter vogt@acc.uni-hannover.de gern zur Verfügung. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

uniprotokolle > Nachrichten > Presseinladung: Chemie hilft bei der Entschlüsselung des Archäologie-Codes
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/226852/">Presseinladung: Chemie hilft bei der Entschlüsselung des Archäologie-Codes </a>