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EU-Projekt JOI.CON: Jetzt für Koordinatorentraining anmelden07.11.2011 - (idw) Universität Leipzig
Das Akademische Auslandsamt der Universität Leipzig koordiniert seit Oktober dieses Jahres das einjährige EU-Projekt "JOI.CON: Joint Programme Management Conferences and Training". Es ist eine Antwort auf die vielen Fragen im rasant anwachsenden Bereich der Hochschulprogramme mit doppeltem oder gemeinsamem Abschluss sogenannter Joint Programmes, wie der Leiter des Akademischen Auslandsamtes, Dr. Svend Poller, sagte.
Das Programm richtet sich an derzeitige oder künftige Studiengangskoordinatoren. Zu ihrer Unterstützung hat das Auslandsamt innerhalb von JOI.CON im Winter und Sommer 2012 zwei internationale Konferenzen und mit der Studiengangssimulation eine eingebettete Trainingsphase organisiert. Interessenten können sich im Internet unter der Adresse www.joiman.eu ab sofort für die Teilnahme an der ersten Konferenz am 18. Januar 2012 in Leipzig registrieren. Über die gleiche Anmeldung ist als Zusatzoption die Bewerbung für das JOI.CON Training möglich.
Studiengangskoordinatoren müssen Fragen beantworten wie: Darf meine Universität mit ausländischen Partnern Zeugnisse über gemeinsame Studienprogramme ausstellen? Ist ein doppelter Abschluss ausreichend? Woran muss ich sonst noch denken? In dem Training, das ein wichtiger Teil des JOI.CON-Projektes ist, entwickeln die Teilnehmer in Kleingruppen unter professioneller Anleitung zwischen dem 19. Januar und dem 14. Juni 2012 ein fiktives Joint Programme - einen Studiengang auf Master- oder Doktoratsebene, der mit internationalen Partnern konzipiert wird und zu einem doppelten oder gemeinsamen Abschluss führt. Diese Trainingsphase findet virtuell statt, sodass keine weiteren Reisen notwendig sind, die Teilnehmer aber aktiv über E-Mail und das JOIMAN Intranet kommunizieren.
Für JOI.CON arbeitet das Akademische Auslandsamt eng mit erfahrenen Partnern zusammen. Das Konsortium bilden neben Partnern wie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Utrecht Network die Universitäten in Bologna (Italien), Bergen (Norwegen), Lund (Schweden), Lille (Frankreich), Antwerpen (Belgien), Vilnius (Litauen) und die Masaryk Universität (Tschechische Republik) sowie die Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich). Alle Partner haben bereits von 2008 bis 2010 im Vorgänger-Projekt "JOIMAN - Joint Degree Management and Administration Network" Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt. Die positiven Rückmeldungen zu JOIMAN und das steigende Interesse am Thema Joint Programmes führten nun zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit in JOI.CON und damit zur praktischen Umsetzung der JOIMAN-Ergebnisse in eine innovative Variante des Koordinatorentrainings.
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Weitere Informationen:
Dr. Svend Poller
Akademisches Auslandsamt
Telefon: +49 341 97-32020
E-Mail: aaa@uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/international; www.joiman.eu
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