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Forschungsergebnisse für alle

08.11.2011 - (idw) Universität Witten/Herdecke

DFG fördert Open-Access-Projekt an der Universität Witten/Herdecke Man stelle sich vor, es wird geforscht, und keiner merkts. Überspitzt formuliert kann dies in Deutschland durchaus vorkommen. Selbst wichtige Forschungsergebnisse werden oft nur in ausgewählten Fachzeitschriften publiziert, die nicht öffentlich zugänglich, sondern nur im Abonnement erhältlich sind. So erfahren zwar einige Forscherkollegen, die die betreffende Zeitschrift erhalten, von den neuen Errungenschaften. Die Öffentlichkeit bleibt dabei aber in der Regel außen vor. Damit das nicht so bleibt, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Förderprogramm ausgeschrieben, mit dem das Publizieren von Forschungsergebnissen in so genannten Open-Access-Zeitschriften unterstützt werden soll. Die Finanzierungszusage für dieses Projekt erhielt nun die Universität Witten/Herdecke (UW/H).

Das Open-Access-Prinzip beruht darauf, Publikationen sofort bei ihrem Erscheinen frei zugänglich zu machen und möglichst weit zu verbreiten, so dass viele Wissenschaftler und Interessierte unmittelbar darauf zugreifen können und die Ergebnisse besser sichtbar und auffindbar sind. Die Finanzierung der Open-Access-Zeitschriften erfolgt häufig über Publikationsgebühren und eben nicht über ein Abonnementmodell. Im Rahmen ihres Förderprogramms übernimmt die DFG nun 75 Prozent der Gebühren, die restlichen 25 Prozent werden von der Universität getragen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die veröffentlichten Artikel in Open-Access-Publikationen erscheinen, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren anwenden. Dabei kann es sich z.B. um einen Begutachtungsprozess handeln, bei dem die Veröffentlichungen der Forscher durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit und Veröffentlichungswürdigkeit bewertet wird.

Wir finden es sehr wichtig, dass nicht nur ein ausgesuchter Abonnentenkreis, sondern die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, sich über die Publikationen unserer Forscher zu informieren, erläutert Klarita Nestler, Referentin für Forschungsförderung und Drittmittelberatung an der UW/H, die Teilnahme der Universität an dem Projekt. Der Förderzeitraum des Programms beträgt zunächst ein Jahr.

Ein druckfähiges Foto von Frau Nestler zum Herunterladen finden Sie auf der Seite: https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/forschungsergeb...

Weitere Informationen: Klarita Nestler, klarita.nestler@uni-wh.de, 02302 / 926-940.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
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