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Mehr Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen

09.11.2011 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft können ab sofort fünf exzellente Wissenschaftlerinnen im Rahmen eines Förderprogramms in Führungspositionen einstellen. Dadurch steigt der Anteil von Frauen in Leitungspositionen in der Helmholtz-Gemeinschaft und somit in der Wissenschaft weiter an. Ein hoher Anteil von Frauen in führenden wissenschaftlichen Positionen muss selbstverständlich werden, fordert Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Eine führende Wissenschaftsnation kann viel dazu beitragen, indem sie für Chancengleichheit sorgt. Wir fördern das Potenzial von Frauen durch Programme für Nachwuchsgruppenleiterinnen mit tenure track-Option, über Mentoring-Programme bis hin zur aktiven Rekrutierung exzellenter Wissenschaftlerinnen für Spitzenpositionen.

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat sich im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation dazu verpflichtet, den Frauenanteil in Führungspositionen signifikant zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die Helmholtz-Gemeinschaft jetzt Stellen für exzellente Wissenschaftlerinnen aus Mitteln des Impuls- und Vernetzungsfonds.

Die fünf ausgewählten Wissenschaftlerinnen kommen aus den verschiedensten Forschungsrichtungen davon zwei aus dem Ausland und überzeugten das Auswahlgremium von ihrer herausragenden Qualifikation für Führungsaufgaben in strategisch wichtigen Bereichen. Sie werden zukünftig die Forschungsbereiche Gesundheit, Struktur der Materie, Schlüsseltechnologien sowie Erde und Umwelt verstärken unter anderem an den Helmholtz-Zentren Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, DESY, Karlsruher Institut für Technologie und am Forschungszentrum Jülich.

Der Förderumfang beträgt bis zu 1 Mio. Euro (pro W3-Stelle) bzw. bis zu 750.000 Euro (pro W2-Stelle) über einen Zeitraum von fünf Jahren für die Stelle und die Ausstattung. Die Mittel können dort flexibel eingesetzt werden, wo es zur Gewinnung einer exzellenten Wissenschaftlerin aus Sicht des Helmholtz-Zentrums notwendig ist. Oberstes Kriterium für die Besetzung ist international herausragende Exzellenz. In den kommenden Jahren sind weitere Ausschreibungen vorgesehen, sodass über die Laufzeit des Pakts für Forschung und Innovation die gesetzten Ziele erreicht werden können.

Hinweis für die Medien:
Die Besoldungsordnung W (Wissenschaft) gilt für Professorinnen und Professoren und umfasst die Besoldungsgruppen W1 bis W3.

Weiterführende Informationen:
http://www.helmholtz.de/jobs_talente/w2w3_programm/

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).


Thomas Gazlig
Leiter Kommunikation und Medien
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Janine Tychsen
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