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Genomtechnologie aus Deutschland kommt in den USA zum Zuge

20.09.2003 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Innovative Genomtechnologie aus dem Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie sorgt nicht in Deutschland, sondern in den USA für Furore

GenePaint, eine im Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie entwickelte Technologie, findet weltweit Anerkennung: Sie dient als Grundlage für ein neues neurowissenschaftliches Institut in Seattle/USA, das am 16. September offiziell eröffnet wurde. 100 Millionen Dollar fließen aus der Paul Allen-Stiftung in dieses Institut, das die Gehirnforschung revolutionieren soll. Denn die Molekularbiologie wird in Kombination mit den klassischen Disziplinen der Neuroanatomie und Physiologie völlig neue Erkenntnisse über unser Gehirn erbringen. Das erste ehrgeizige Projekt heißt "Allen´s Brain Atlas" und ist nichts geringeres als eine vollständige Kartierung der Aktivität aller Gene im erwachsenen Mausgehirn in seiner Bedeutung vielleicht vergleichbar mit dem historischen Anatomieatlas "De Fabrica", in dem Andreas Vesalius im 16. Jahrhundert neue Einblicke in den Menschen gewährte. Die Technologie für den "Brain Atlas" kommt von Professor Gregor Eichele, Direktor des Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie, der mit GenePaint ein Verfahren entwickelt hat, das die Aktivitätsmuster von Tausenden von Genen in kurzer Zeit analysiert.
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