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So schön ist Eis

03.06.2002 - (idw) Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

Drei Großbildinstallationen bringen die Landschaft der Pole an die Weser


Spektakuläres Kunstobjekt zu "Eis und Meer" in Bremerhaven

Anfang Juni werden in Bremerhaven anlässlich der Großveranstaltung "Eis und Meer" drei Großbildinstallationen aufgebaut, die die Ästhetik der Polargebiete zeigen:
"Eisfront" ist eine 45 x 4 Meter große Bildplane mit einer mächtigen Eisfront, die an fünf Stahlträgern im Uferbett des Weserstrandes verankert ist. Während bei Niedrigwasser die gewaltigen Eisberge aus dem Sand ragen, umspült sie bei Flut das Wasser der Weser. In der Dunkelheit wird das Eis beleuchtet und lädt zu stimmungsvollen Abendspaziergängen an der Weser ein.
"Eisgang" besteht aus zwei Bildplanen, die an der Vorder- und Rückseite des Deichdurchganges am Deutschen Schiffahrtsmuseum aufgespannt sind (Vorderseite 5 x 13 Meter, Rückseite 8 x 8 Meter).
"BaseCamp" ist eine 20 x 10 Meter große Bildplane an der Westfassade des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, die das Forschungsschiff "Polarstern" zeigt. Die Bezeichnung BaseCamp - zu deutsch: Basislager, stellt eine der Aufgaben des Alfred-Wegener-Instituts, die logistische Unterstützung der deutschen Polarforschung, in den Vordergrund.

Natürliche Schönheit im Jahr der Geowissenschaften

"Eis und Meer" im Jahr der Geowissenschaften hat die Glaziologen Birgit Mieding und Dr. Johannes Freitag vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie den Hamburger Objektkünstler Ingo Sikorski zu diesem einzigartigen Kunstprojekt angeregt. Sie wollen Bremerhavener Bürgern und Touristen die natürliche Schönheit der Polargebiete näherbringen. Damit greifen sie wichtige Ideen des Jahres der Geowissenschaften auf. Die Wissenschaftler machen die Inhalte ihrer Forschung erlebbar und haben einen attraktiven Weg gefunden, ihre eigene Faszination für das Eis, den Gegenstandes ihrer wissenschaftlichen Arbeit, auch der Öffentlichkeit nahezubringen. Das Projekt fördert den Diskussionsprozess um Wissenschaft und Forschung, in den auch Kunst und Kultur einbezogen sein sollen.

Umfangreiche Hilfen aus der Stadt

Die Planen an den Gebäuden werden vom AWI und dem Deutschen Schiffahrtsmuseum finanziert. Um die Installation an der Weser realisieren zu können, war neben der finanziellen Beteiligung des AWI umfangreiche Hilfe durch Bremerhavener Firmen notwendig. Ohne Bremen Ports, die Bremerhavener Gesellschaft für Innovationsförderung und Stadtentwicklung (BIS), Unterweser- und Maschinenbau GmbH (USM) und Fa. Johann KIPP könnte die "Eisfront" nicht an der Weser stehen. "Die breite und unkomplizierte Unterstützung in Bremerhaven hat uns überrascht, wir haben uns sehr darüber gefreut", sagt Birgit Mieding. Das Projekt wird technisch umgesetzt in Zusammenarbeit mit den Firmen Tecklenborg, Ingenieurbüro KSF Feld&Partner, Fa. Magic Rope, Messebau Sommer und Kleinhempel.
Die Großbildinstallationen werden voraussichtlich Anfang September, rechtzeitig vor den norddeutschen Herbststürmen abgebaut.

Hinweise an die Redaktionen:

Die Bildplanen werden vom 3. bis zum 5.6. aufgehängt. Der genaue Zeitplan ist wegen der Wetterabhängigkeit noch nicht bekannt. Wir planen für Dienstag oder Mittwoch einen Fototermin. Wenn Sie Interesse daran haben, fragen Sie bitte bei uns nach.
Auf der Internetseite
http://www.awi-bremerhaven.de/AWI/Presse/PM/FotomontagenPolarfront.html
können Sie sich Fotomontagen der geplanten drei großen Bildplanen anschauen.

Bremerhaven, den 3. Juni 2002
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