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Spintronik - unkonventioneller Ansätze für energiespa-rende Computer15.11.2011 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Öffentliche Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Mathias Kläui am 17. November in der Alten Mensa
Über die Spintronik, als Ansatz für energiesparende Computer spricht Univ.-Prof. Dr. Mathias Kläui vom Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in seiner Antrittsvorlesung am Donnerstag, 17. November 2011. Die Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung, die in englischer Sprache stattfindet, herzlich eingeladen. Die Vorlesung beginnt um 16:15 Uhr im Auditorium maximum (Alte Mensa), Johann-Joachim-Becher-Weg 5, Campus der Universität Mainz. Unter dem Titel Spintronics beyond the conventional approach. Nanoscale magnetic systems for low power electronics erläutert Kläui insbesondere, wie man neuartige Logik und Speicherelemente entwickeln kann, die weniger Energie brauchen, was in unserer mobilen Informationsgesellschaft immer wichtiger wird. Statt nur die Ladung von Elektronen zu nutzen, wird in Spintronik der magnetische Freiheitsgrad (Spin) der Elektronen verwendet, um Informationen zu speichern und zu transferieren. Durch die Entwicklung von neuartigen nicht-flüchtigen magnetischen Speichern kann die Energieaufnahme von mobilen Geräten verringert werden, was einer der vielversprechenden Ansätze für die Verringerung unseres Energieverbrauches ist.
Mathias Kläui ist seit Juli 2011 Professor für Experimentelle Physik der Kondensierten Materie in Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet des Nanomagnetismus und der Spindynamik, einem vielversprechenden Forschungsge-biet, das an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung liegt. Die Wissenschaft verspricht sich von diesen Techniken vor allem Fortschritte für die Informationstechnologie und neue Anwendungen in der Kommunikationstechnik. Kläui wird neuer Direktor der Graduiertenschule Materials Science in Mainz (MAINZ). Die Schule wurde in der Exzellenzinitiative im Jahr 2007 bewilligt und bewirbt sich derzeit mit einem Folgeantrag in der zweiten Phase des Wettbewerbs. MAINZ besteht aus Arbeitsgruppen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Technischen Universität Kaiserslautern und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Die Arbeiten von Prof. Mathias Kläui sind auch in das Mainzer Exzellenzcluster Molecularly Controlled Non-Equilibrium (MCNE) eingebunden, das ebenfalls den wichtigen Schritt in die abschließende Auswahlrunde der Bundesexzel-lenzinitiative geschafft hat.
Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Mathias Kläui
Physik der Kondensierten Materie (KOMET)
Institut für Physik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-24345
Fax +49 6131 39-24076
E-Mail: klaeui@uni-mainz.de
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Weitere Informationen:
http://www.klaeui-lab.de/
http://www.uni-mainz.de/universitaet/227_DEU_HTML.php
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