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Last Call: Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012

20.11.2011 - (idw) Universität Augsburg

Bis zum 30. November 2011 sind Bewerbungen noch möglich. / Mit 5.000 bzw. 1.500 Euro prämiert werden herausragende Studien von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern deutscher Universitäten zur interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland. Augsburg/KPP - Seit 1998 verleiht die Universität Augsburg alljährlich im Verbund mit der Stadt Augsburg und dem Forum für Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V. den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien. Mit ihm prämiert werden Studien - im Spektrum von Masterarbeiten bis zu Habilitationsschriften - von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die einen substantiellen Beitrag zum Generalthema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" zu leisten vermögen. Die Bewerbungsfrist für den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012 endet am 30. November 2011.

Das Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e.V. ist ein Zusammenschluss von Repräsentanten aus Kultur, Politik, Verwaltung und Wirtschaft mit ausländischen Vereinen und mit Vertretern der sozialen, interkulturellen und konfessionellen Praxis in Augsburg. FILL verfolgt das Ziel, die multikulturelle Wirklichkeit aufzugreifen und für ein besseres Miteinander der aus verschiedenen Kulturen stammenden Menschen in Stadt und Region zu arbeiten. Der Verein arbeitet mit städtischen und staatlichen Behörden sowie mit allen Organisationen zusammen, die sich um die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung und Eingliederung fremder Menschen bemühen. FILL will in diesem Zusammenhang koordinieren, vernetzen und dazu anregen, kulturelle Gemeinsamkeiten und auch kulturelle Differenzen positiv aufzugreifen, um das Verständnis für die Vielfalt der bei uns lebenden Menschen und ihrer Kulturen zu fördern und damit Vorurteile, Missverständnisse und Ängste abzubauen.

In der Absicht, auch die Wissenschaft stärker in diese Bemühungen einzubinden und Anreize für thematisch einschlägige Forschungsvorhaben zu geben, schreiben FILL e. V., die Universität und die Stadt Augsburg alljährlich einen Hauptpreis (Dissertationen, Habilitationen) und einen Förderpreis (Magister-, Staatsexamens-, Diplom- und Masterarbeiten) für wissenschaftliche Studien aller Fachrichtungen aus, die einen substantiellen Beitrag zum Generalthema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" zu leisten vermögen.

Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten, die nicht früher als zwei Jahre vor dem jeweils aktuellen Bewerbungsschluss an einer deutschen Universität abgeschlossen und vorgelegt wurden.

Bewerbungen sind mit zwei Exemplaren der Studie, einer ca. fünfseitigen Zusammenfassung der Studie, den beiden Gutachten der betreuenden Professor(inn)en und einem Lebenslauf über die jeweilige Universitätsleitung an das Präsidium der Universität Augsburg, Universitätsstraße 2, 86159 Augsburg, zu richten.

Über die Vergabe des Augsburger Wissenschaftspreises 2012, der im kommenden Frühjahr im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses verliehen verliehen werden wird, entscheidet eine Jury, die sich unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Eckhard Nagel, Mitglied des Deutschen Ethikrats, aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Augsburg und anderer Universitäten sowie aus Repräsentantinnen und Repräsentanten von FILL und der Stadt Augsburg zusammensetzt.

Der Hauptpreis ist mit 5.000, der Förderpreis mit 1.500 Euro dotiert.

Bewerbungen um den Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2012 können noch bisi zum 30. November 2011 bei der Universität Augsburg eingereicht werden.
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Ansprechpartnerin:

Konstanze Frölich
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungen
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-4117
konstanze.frölich@praesidium.uni-augsburg.de
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Anhang: Die bisherige Trägerinnen und Träger des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien"

1998: Alfredo Märker, "Zuwanderung in der Bundesrepublik: Universalistische und partikularistische Gerechtigkeitsaspekte", Diplomarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

1999: Dr. Encarnacíon Gutiérrez Rodríguez, "Jongleurinnen und Seiltänzerinnen - Dekonstruktive Analyse von Biographien im Spannungsfeld von Ethnisierung und Vergeschlechtlichung: Selbstverständnisse, Handlungsstrategien und Verortungsperspektiven weiblicher intellektueller im Kontext der Arbeitsmigration", Dissertation, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.

2000: Dr. Yasemin Karakasoglu-Aydin, "Religiöse Orientierungen und Erziehungsvorstellungen. Eine empirische Untersuchung an türkischen Lehramts- und Pädagogik-Studentinnen im Ruhrgebiet", Dissertation, Universität-GH Essen

2001: Prof.Dr. Christine Langenfeld, "Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland - eine Untersuchung am Beispiel des allgemeinbildenden Schulwesens", Habilitation, Georg-August-Universität Göttingen

2002: Dr. Gaby Straßburger, "Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungskontext: Eheschließungen der zweiten Migrantengeneration türkischer Herkunft", Dissertation, Universität Osnabrück

2003: Dr. Azra Pourgholam-Ernst, "Das Gesundheitserleben von Frauen aus verschiedenen Kulturen. Frauen und Gesundheit: Eine empirische Untersuchung zum Gesundheitserleben ausländischer Frauen in Deutschland aus salutogenetischer Sicht", Dissertation, Universität Dortmund

2004: P. Dr. Jörg Alt SJ, "Leben in der Schattenwelt. Problemkomplex illegale Migration. Neue Erkenntnisse zur Lebenssituation Illegaler' aus München und anderen Orten Deutschlands", Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin

2005: Dr. Ute Koch, "Die Herstellung und Reproduktion sozialer Grenzen: Roma in einer westdeutschen Großstadt", Dissertation, Universität Osnabrück

2006: PD Dr. Ulrike Bechmann, "Abraham - Beschwörungsformel oder Präzisierungsquelle? Bibeltheologische und religionswissenschaftliche Untersuchungen zum Abraham-Paradigma im interreligiösen Dialog", Habilitation, Universität Bayreuth

2007: Dr. Louis Henri Seukwa, "Kompetenz als Habitus der Überlebenskunst - Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien", Dissertation, Universität Hamburg / Förderpreis: Anne Weibert, "Mediale Integration ethnischer Minderheiten - Vergleich von Lokalberichterstattung über Türken in Deutschland und Hispanics in den USA", Diplomarbeit, Universität Dortmund

2008: Dr. Liliana Ruth Feierstein, "Von Schwelle zu Schwelle: Randgänge(r). Eine Lektüre der Gestualität gegenüber den 'Anderen' aus dem Blickwinkel des jüdischen Denkens", Dissertation, Heinrich Heine Universität Düsseldorf / Förderpreis: Stefan Wellgraf, "Migration und Medien. Wie Fernsehen, Radio und Print auf die Anderen blicken", Diplomarbeit, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.


2009: Dr. Marc Olivier Thielen, Wo anders leben? Migration, Männlichkeit und Sexualität in biographischen Erzählungen iranischer Männer in Deutschland, Dissertation, Johann-Wolfgang-Goethe Universität zu Frankfurt am Main / Förderpreis: Olga Krahn, Lokale Identitäten und Gemeinschaft. Beteiligung von Spätaussiedelern an "Soziale Stadt Programmen dargestellt am Piusviertel in Ingolstadt, Diplomarbeit, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.

2010: Dr. Riem Spielhaus, "Wer ist hier Muslim?", Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin / Förderpreis: Christian Issmer, "Der Einfluss von Metaperceptions auf Kontakterfahrungen und Einstellungen
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