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XI. HdM-Symposium zur Medienethik: Gleichstellung der Geschlechter (K)eine Realität?

22.11.2011 - (idw) Hochschule der Medien Stuttgart

Medien bieten Orientierung für die eigene Lebenswelt. Sie vermitteln Rollenbilder, Alltagspraktiken und normative Gender-Modelle. Im Unterschied zu den 1980er Jahren sind Frauen mittlerweile in den populären Medien allgegenwärtig sichtbar, ob als Moderatorin, Supermodel oder Kommissarin. Gleichzeitig gibt es einige Indizien dafür, dass nach wie vor Geschlechterdifferenz und Hierarchieverhältnisse in Alltag und Gesellschaft existieren, wie die Hypersexualisierung von Frauen in den populären Medien, unterschiedliche Karrieren von Journalistinnen und Journalisten, die geringe Anzahl an Frauen in wissenschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Spitzenpositionen etc.

Welche Gründe dahinter stecken, dass die Gleichstellung der Geschlechter bislang nur bedingt erfolgreich ist, ist Thema des XI. HdM-Symposiums zur Medienethik am 6. Dezember 2011 ab 10.30 Uhr. Die Referentin Bascha Mika stellt hierzu die wichtigsten Thesen aus ihrem aktuellen Buch Die Feigheit der Frauen vor. Zuvor gibt Dr. Susanne Keuneke von der Universität Düsseldorf einen aktuellen Überblick über den Stand der Geschlechterforschung im Kontext der Medien. Professorin Larissa Krainer von der Universität Klagenfurt richtet den medienethischen Blick darauf. Die Berliner Rapperin Sookee konkretisiert das Thema Gender und Medien dann: Sie setzt sich mit der Geschlechterdifferenz im HipHop kritisch auseinander.

Wie sich Mädchen und Jungen im Internet selbst darstellen, ist Thema des Vortrags von Christoph Eisemann von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Professor Michael Jäckel von der Universität Trier befasst sich aus mediensoziologischer Sicht mit aktuellen Geschlechterdarstellungen in der Werbung. Tabuverletzenden und grenzüberschreitenden Rollenbildern im Fernsehen widmet sich Verena Weigand von der Kommission für Jugendmedienschutz. Abgerundet wird das Symposium mit einer Podiumsdiskussion, in der die gesellschaftliche Bedeutung der Gender-Thematik und die Verantwortung der Medien vertieft werden.

Im Rahmen des XI. HdM-Symposiums zur Medienethik verleihen Studierende der HdM den Medienethik-Award META, ein Qualitätssiegel für herausragende Beiträge in den Medien. Die Auszeichnung richtet sich an Journalisten, Redaktionen und andere Medienschaffende. Damit sollen Positivbeispiele eines ethischen und wertebewussten Journalismus hervorgehoben und auf ethische Fragestellungen in der Medienwirtschaft aufmerksam gemacht werden.

Das Medienethik-Symposium findet bereits zum elften Mal statt. Veranstalter sind die Professoren Dr. Petra Grimm, Ethikbeauftragte der HdM, und Dr. Oliver Zöllner, beide vom Studiengang Medienwirtschaft. Interessenten, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen und können sich online unter http://www.hdm-stuttgart.de/meta/anmeldung anmelden.

Kontakt:
Prof. Dr. Petra Grimm
Ethikbeauftragte der HdM
Telefon: 0711 8923 2234
E-Mail: grimm@hdm-stuttgart.de

Adrian Sauer und Lea Zalder
META-Projekt-Team, Studierende der Medienwirtschaft
E-Mail: meta_marketing@hdm-stuttgart.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.hdm-stuttgart.de/medienethik/symposium - das Symposium http://www.hdm-stuttgart.de/meta - der META http://www.hdm-stuttgart.de/mw - der Studiengang Medienwirtschaft
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