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Metamorphosen der Macht - Transformationen urbaner und hortikultureller Räume

24.11.2011 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Tagung der Doktorandengruppe Raum und Herrschaft: Stadt- und Garten als Kommunikations-, Disziplinierungs- und Wissensraum in Europa mit dem Titel "Metamorphosen der Macht - Transformationen urbaner und hortikultureller Räume im Europa der Frühen Neuzeit" Gärten und Plätzen kommt im städtischen Raum eine besondere Bedeutung zu, repräsentieren sie doch oft vergangene oder auch gegenwärtige Herrschafts- und Machtverhältnisse. Mit dem Thema Raum und Herrschaft: Stadt- und Garten als Kommunikations-, Disziplinierungs- und Wissensraum in Europa befasst sich seit bald zwei Jahren eine Doktorandengruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Forschungsergebnisse der Nachwuchswissenschaftler und Beiträge bereits etablierter Fachleute zu den Fragen der Wechselverhältnisse zwischen Stadt, Garten und Macht werden nun bei einer Tagung vom 1. bis 3. Dezember in Mainz vorgestellt. Zu der Veranstaltung, die mit Unterstützung des Forschungsschwerpunkts Historische Kulturwissenschaften (HKW) stattfindet und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mainz, Berlin, Bochum, Düsseldorf, Dresden, München und Basel versammelt, ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Insbesondere wird eine Abendveranstaltung am Donnerstag, 1. Dezember von öffentlichem Interesse sein: Prof. Dr. Jan Kusber vom Historischen Seminar der JGU spricht über Raum, Funktion und Repräsentation: Die Beispiele der russischen Hauptstädte Moskau und St. Petersburg. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Paläste, Plätze und Gärten des frühneuzeitlichen Europas fungieren als Orte, an denen alte und neue Ordnungen des Wissens und der Macht verhandelt und verwirklicht werden. Das Residenzschloss, die Villa, der Schlossgarten sind nur einige von vielen Beispielen. Die Wissenschaftler konzentrieren sich bei ihrem Blick auf die europäische Architekturgeschichte des 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert nicht nur auf die Länder der traditionellen Gartenbaukunst wie Italien oder auf die Gestaltung der Residenzen in deutschen Ländern, sondern sind um eine breite europäische Geographie bemüht, die auch osteuropäische Städte wie Warschau, Moskau und Sankt Petersburg einbezieht. Historiker und Kunsthistoriker, Musikwissenschaftler und Literaturwissenschaftler tragen zu der Tagung bei, um das Wechselspiel zwischen gebauter Architektur und Gartenraum zu analysieren und in historischer Perspektive zu beleuchten.

Veranstaltungsort:
Johannes Gutenberg-Universität-Mainz, Philosophicum, Fakultätssaal, Jakob-Welder-Weg 18.

Weitere Informationen:
Dr. Anna Ananieva
Institut für Kunstgeschichte
FB 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
Binger Straße 26
D 55122 Mainz
E-Mail: ananieva@uni-mainz.de
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Weitere Informationen: http://www.kunstgeschichte.uni-mainz.de/1584.php http://www.historische.kulturwissenschaft.uni-mainz.de/ http://www.historische.kulturwissenschaft.uni-mainz.de/Bilder_allgemein/Flyer_Me... (Programm)
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