Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 1. Oktober 2014 

Stabile Inselnetze für die örtliche Stromversorgung

09.12.2011 - (idw) Fachinformationszentrum Karlsruhe

Neues Betriebssystem optimiert Zusammenspiel von Erzeugern und Verbrauchern Schätzungsweise 1,4 Milliarden Menschen weltweit, überwiegend aus den ländlichen Regionen, und ca. 300.000 Gebäude in Europa sind nicht an ein zentrales Stromnetz angeschlossen. Inselnetze können hier eine kostengünstige und verlässliche Stromversorgung aufbauen. Bei diesen dezentralen Netzen werden verschiedene erneuerbare Stromerzeuger, wie Photovoltaik, Windenergie und Biogas, mit einem Batteriesystem und einem Dieselgenerator, falls es die geographische Lage erfordert, kombiniert. Das BINE-Projektinfo Neues Betriebssystem für Inselnetze (16/2011) stellt neu entwickelte technische Standards vor, die Aufbau, Betrieb, Steuerung und Verwaltung von Inselnetzen optimieren.

In einem noch bis 2013 laufenden Forschungsprojekt wird ein großes Inselsystem auf Wechselstrombasis für eine komplette Dorfversorgung entwickelt. Dieses soll auch in der Lage sein, kleine Gewerbebetriebe sicher mit Strom versorgen zu können. Ein übergeordnetes Energiemanagementsystem im Netz sorgt dafür, dass die Energieflüsse zwischen Erzeugern, Speichern und Verbrauchern möglichst effizient und kostengünstig erfolgen. Als Treibersoftware in derartigen Hybridsystemen kommt ein EnergyBus-System zum Einsatz, dass die einzelnen Geräte über das CANopen-Protokoll verbindet, einem verbreiteten Standard in der Automatisierungstechnik. In dieses Projekt fließen auch die Erfahrungen eines früheren Forschungsvorhabens zur Entwicklung des Kommunikationsstandards Universal Energy Supply Protokoll (UESP) ein. Dieser war für kleinere Inselsysteme, z. B. eine autonome Umweltmessstation, geeignet und arbeitet überwiegend auf Gleichstrombasis.

Die Forscher sehen es als sehr wichtig an, mit diesen Entwicklungen eine firmenübergreifende Plattform zu etablieren, die unterschiedliche Technologien, Erzeuger und Verbraucher sicher verbinden kann. Das BINE-Projektinfo Neues Betriebssystem für Inselnetze (16/2011) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.

Pressekontakt

BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
http://www.bine.info

Hinweis für Redaktionen

Diesen Pressetext, eine PDF-Datei der Broschüre und eine druckfähige Grafik-Datei des Covers finden Sie unter http://www.bine.info in unserem Pressebereich. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
FIZ Karlsruhe Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen.
» http://www-fiz-karlsruhe.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.bine.info/topnavigation/presse/pressemitteilung/stabile-inselnetze-fu... - Downloads zum Projektinfo 15/2011 http://www.bine.info - Homepage BINE Informationsdienst http://www.bine.info/en - BINE Informationsdienst englisch http://www.bine.info/topnavigation/presse/bine-pressedienst/ - Abo zu den Pressenews http://www.twitter.com/bineinfo - Folgen Sie BINE Informationsdienst aktuell auf Twitter

uniprotokolle > Nachrichten > Stabile Inselnetze für die örtliche Stromversorgung
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/229152/">Stabile Inselnetze für die örtliche Stromversorgung </a>