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Sie haben Potenzial! - Nachwuchsforscher im Fokus

14.12.2011 - (idw) Goethe-Universität Frankfurt am Main

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe von Forschung Frankfurt stehen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie stellen nicht nur ihre Forschungsprojekte vor, sondern geben auch Einblicke in ihr Leben. Auf ihrer Webseite bietet die Redaktion erstmals die Möglichkeit, Meinungsbeiträge aus dem Heft zu diskutieren: http://www.forschungfrankfurt.de Was treibt junge Forscher an? Wie gehen sie mit hartnäckigen Problemen um? Was tun sie zu ihrer Regeneration? Die Antworten sind vielfältig: Von Extrembergsteigen und Safari über Joggen und Rudern bis zum grünen Tee bei Musikgenuss. Und manche haben noch nicht einmal das Gefühl, eine Pause von der Wissenschaft zu brauchen, weil sie die meiste Zeit genau das tun, was ihnen gefällt.

Doch bei aller Begeisterung sind die Begleitumstände nicht immer einfach. Viele empfinden die langjährige finanzielle Unsicherheit auf zeitlich befristeten Stellen als quälend, wie Meinungsbeiträge aus dem Heft zeigen. Erstmals bietet die Redaktion ihren Lesern an, sich darüber in einem größeren Kreis auszutauschen - auch, damit die Goethe-Universität ihre Maßnahmen zur Nachwuchsförderung weiter verbessern kann. Denn: Auf eine Karriere in der Wissenschaft zu setzen, verlangt nach wie vor eine hohe Risikobereitschaft.

Die Goethe-Universität legt großen Wert darauf, ihren jungen Talenten unter die Arme zu greifen: etwa durch das universitätseigene Fokus-Programm, das Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern finanziell unterstützt und damit ihre frühe wissenschaftliche Eigenständigkeit fördert. Ein ergänzendes Coaching durch den Vizepräsidenten, Informationsveranstaltungen zu Förderprogrammen und Beratungsangebote helfen bei der Planung wichtiger Karriereschritte.

Auch die frühzeitige Einbindung in Netzwerke ist wichtig für den späteren Erfolg, seien es Graduiertenschulen für Doktorandinnen und Doktoranden aus dem In- und Ausland oder das hessische Programm ProProfessur für Frauen in der Postdoktorandenphase. Vieles, was für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Goethe-Universität getan wird, wäre ohne die Stipendien und Forschungspreise zahlreicher Stifter nicht möglich. Dass das Engagement sich lohnt, zeigen die Porträts der jungen Menschen in dieser Ausgabe: Sie erbringen hervorragende Leistungen und sind darüber hinaus gesellschaftlich engagiert. Wir setzen früh auf die klügsten Köpfe, damit wir sie nicht später mit großem Aufwand wieder aus dem Ausland zurück holen müssen, erklärt Vizepräsident Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, der sich an der Goethe-Universität für die Nachwuchsförderung stark macht.

Beiträge zum Thema Nachwuchsforscher in Forschung Frankfurt
* Sie haben das Potenzial! Ein Interview Nachwuchsforscher PD Dr. Martin Plath, Prof. Nicole Deitelhoff und Vizepräsident Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz über Situation und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses
* Wissenschaft ist ein Hochleistungssport Ein Porträt Dr. Thorsten Maier setzt auf eine doppelte Qualifizierung als Naturwissenschaftler und Arzt
* Wir wollen unsere Stipendiaten zu Botschaftern Frankfurts machen MainCampus fördert kluge Köpfe an Frankfurter Hochschulen
* Politik in der Pflicht, Unis in Aktion Journalist Armin Himmelrath reflektiert Nachwuchsförderung an deutschen Hochschulen
* Frauen brauchen bessere Netzwerke Das hessische Förderprogramm ProProfessur Porträt der ehemaligen Mentee Jolanta Gelumbeckaite, heute Professorin

Einige Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern:

* Hypochondrie oder die wachsende Angst, ernsthaft erkrankt zu sein Neue Möglichkeiten der Verhaltenstherapie von Dr. Florian Weck
* Europas ambivalente Rolle als geopolitischer Akteur »EuroGaps« untersucht Außenbeziehungen und Außenansichten der EU in Subsahara-Afrika und der Schwarzmeer-Region von Dr. Veit Bachmann
* Der Kampf um Rohstoffe
Wie das Recht Kosten und Nutzen der Rohstoffausbeutung verteilt von Junior-Professorin Dr. Isabel Feichtner
* Freiheit der Literatur und Verfassungsrecht Kollisionen zwischen der Kunstfreiheit und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht von Dr. Felix Hanschmann
* Von Muskeljuden und Rotschöpfen
Forschungsprojekt zu den »Roten Juden« in der jüdischen Populärkultur von Junior-Professorin Dr. Rebekka Voß
* Schlauer als die Krebszellen
Biochemiker unterstützen die Arbeit natürlicher Killerzellen von PD Dr. Joachim Koch
* Radioaktive Abfälle: Lagerzeiten deutlich verkürzen Langlebige Transurane wandeln sich unter Neutronenbeschuss um von PD Dr. Holger Podlech

Forschung Frankfurt kostenlos bestellen: ott@pvw.uni-frankfurt.de

Informationen: Dr. Anne Hardy, Ulrike Jaspers, Abteilung Marketing & Kommunikation, Campus Bockenheim, Tel. (069) 798-23266, hardy@pvw.uni-frankfurt.de, jaspers@pvw.uni-frankfurt.de.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die Science City auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.

Herausgeber: Der Präsident
Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32,
60054 Frankfurt am Main
Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation Telefon (069) 798 2 92 28, Telefax (069) 798 - 2 85 30, E-Mail hardy@pvw.uni-frankfurt.de

Internet: www.uni-frankfurt.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html http://www.forschungfrankfurt.de
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