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Nachfolge in Familienunternehmen

03.01.2012 - (idw) Universität Witten/Herdecke

Ringvorlesung des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) wird am 11. Januar 2012 fortgesetzt Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) holt jedes Semester hochkarätige Wissenschaftler im Rahmen einer Ringvorlesung zum Thema Familienunternehmensforschung an die Universität Witten/Herdecke. Am 11. Januar 2012 ist Prof. Dr. Eddy Laveren (Professor of finance and entrepreneurship in the department of accounting and finance at the University of Antwerp, Belgium) mit seinem Vortrag Transfer of family businesses and its impact on financial structure and performance zu Gast in Witten. Hierbei wird er die Ergebnisse aus einer Studie referieren, bei denen die Nachfolge innerhalb von über 250 Familienunternehmen untersucht worden ist. Die Studie wurde in der renommierten Zeitschrift Family Business Review (FBR) im letzten Jahr veröffentlicht. Hierbei thematisiert er die Frage, welche Auswirkungen eine vollzogene Nachfolge in einem Familienunternehmen für den weiteren Erfolg des Unternehmens hat. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Am 25. Januar 2012 schließt Prof. Dr. Reinhard Prügl (Lehrstuhl für Innovation, Technologie & Entrepreneurship am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen der Zeppelin University) die Vortragsreihe in diesem Semester ab. In seinem Vortrag geht er zunächst auf die bestehenden Strategien der Nachfolgerqualifizierung ein, um dann das Augenmerk auf die Rahmenbedingungen zu lenken, in denen diese sich sinnvoll entfalten können. Dieser Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

Die Termine im Sommersemester 2012:
20.06.2012
Thema: Daughters in Family Business, Prof. Mary Barrett, Professor of Management, University of Wollongong, New South Wales, Australia

04.07.2012
Thema: Entrepreneurship in Family Businesses, Prof. Frank Hoy, Professor of Innovation and Entrepreneurship, Director Worcester Polytechnic Institute, Worcester, USA

Das WIFU zeigt damit einmal mehr, dass Familienunternehmensforschung zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und unternehmerischer Relevanz nicht entscheiden muss, sondern beide Ziele verfolgen kann. Zu dieser Vortragsreihe sind explizit Familienmitglieder und Mitarbeiter von Familienunternehmen eingeladen. In diesem Semester können wir wieder eine Auswahl international renommierter Familienunternehmensforscher präsentieren, die in gewohnt familiärer Atmosphäre vortragen und Fragen beantworten werden, freut sich Prof. Dr. Arist von Schlippe, akademischer Direktor des WIFU.

Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Bereits bei der Institutsgründung 1998 wurde das Fundament der konsequent interdisziplinären Ausrichtung des WIFU gelegt: drei Lehrstühle Betriebswirtschaftslehre, Psychologie / Soziologie und Rechtswissenschaften bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet.

Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger ein exklusiver Kreis von über 40 Familienunternehmen dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familien unternehmen agieren kann. Das WIFU nutzt diese europaweit einzigartigen Voraussetzungen, um Forschung und Lehre über diese besondere Organisationsform konsequent voranzutreiben und innovative Problemlösungsansätze zu erarbeiten. Mit aktuell sieben Professoren leistet das WIFU mittlerweile seit über elf Jahren einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen.

Weitere Informationen bei Audris Muraitis (audris.muraitis@uni-wh.de, 02302-926-541)

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.


Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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