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Neu erschienen: Heft 26 der GEGENWORTE "Zweckfreie Forschung"

05.01.2012 - (idw) Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GEGENWORTE. Hefte für den Disput über Wissen, die von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird, widmet sich dem Thema Zweckfreie Forschung. Die Frage nach Zweck und Nutzen der Forschung stellt sich unter verschiedenen historischen Bedingungen und auch für die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen immer wieder neu und kann nicht ein für alle Mal beantwortet werden. Auch die Jagd nach dem vermeintlichen »Stein der Weisen« hat verschiedene Seiten, obwohl sich natürlich jeder wünscht, dass Einstein und nicht Frankenstein die Forschung bestimmen möge. Und Laboratorien, Teilchenbeschleuniger, Sternwarten, Archive und Bibliotheken sind keine Mausoleen, keine prunkvollen musealen Denkmäler, die den Ruhm der Vergangenheit zementieren, sondern sie bilden das unabgeschlossene Gebäude der Wissenschaft, das auf veränderliche Bedingungen mit Umbauten reagiert und sich stets aufs Neue zukunftsoffen konfiguriert. Diese und viele andere Perspektiven erörtert das aktuelle Heft der GEGENWORTE zum Thema »zweckfreie Forschung«.

Dem Verhältnis von Grundlagen- und Anwendungsforschung widmen sich Günter Stock und Martin Carrier. Weiße Elefanten in der Wissenschaft hat Heinz Duddeck entdeckt. Martin Quack fragt, warum und wozu man naturwissenschaftlich forscht. Sebastian Kühn wendet den Blick zurück auf die Akademien als Wissensmanufakturen. Anne-Katrin Fenk und Tile von Damm nehmen den indischen Urbanitätsdiskurs unter die Lupe.

Frauke Hamann und Frank Nullmeier äußern sich zu Wissenschaftsstiftungen. Andreas Loos findet die Mathematik in Chinatown. Benoît Godin und Joseph Lane analysieren Forschung und Entwicklung als Kategorien der Wissenschaftsforschung. Florian Dombois stellt eine ungezogene Tochter vor. Zweck und Wahrheit als Leitideen hat Matthias Kroß in Wittgensteins Kritik der Wissenschaften identifiziert. Marcel Lepper und Ulrich Raulff beobachten Jäger, Sammler und Händler im Archiv. Hans-Martin Gauger plädiert entschieden für zwecklose Wissenschaften.

Leseproben und die Inhaltsverzeichnisse der bisher erschienenen Nummern finden Sie im Internet unter www.gegenworte.org.
Presseexemplare sind erhältlich über den Akademie Verlag Berlin (030-42200640 oder gericke@akademie-verlag.de). ISSN 1435-571 X, 88 Seiten, 14.

Pressekontakt:
Gisela Lerch
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Leiterin Abteilung Information und Kommunikation
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Tel. 030 20370 657, Fax. 030 20370 366, E-Mail: lerch@bbaw.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
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