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Erinnern und Gedenken als bildungspolitische Herausforderung / Pressegespräch am 13. Januar 2012

06.01.2012 - (idw) Stiftung Universität Hildesheim

PRESSEEINLADUNG ZUM SYMPOSIUM Erinnerungskultur als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung am Freitag, 13. Januar 2012, und Samstag, 14. Januar 2012, im Neuen Rathaus Hannover (Mosaiksaal)

Eröffnung am 13. Januar 2012, 14:00 Uhr / Pressegespräch am 13. Januar, 18:00 Uhr

Das internationale Symposium soll die Bedeutung von Erinnern und Gedenken in gegenwärtigen Zusammenhängen reflektieren, zum Nachdenken über pädagogisch-bildungspolitische Dimensionen anregen. Wie kann Gedenken mit zunehmendem Abstand zum historischen Ereignis praktiziert werden? Welche Herausforderungen und Perspektiven ergeben sich für die Einwanderungsgesellschaft mit heterogenen Erinnerungskulturen? Am 13. und 14. Januar 2012 veranstaltet die Stiftung Universität Hildesheim im Neuen Rathaus Hannover das Symposium Erinnerungskultur als pädagogische und bildungspolitische Herausforderung. Zur Begrüßung sprechen Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Erziehungswissenschaftlerin an der Stiftung Universität Hildesheim.

Das internationale Symposium mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll die Bedeutung von Erinnern, Gedächtnis und Gedenken in gegenwärtigen Zusammenhängen reflektieren und zum Nachdenken über pädagogisch-bildungspolitische Dimensionen anregen. Wie kann Gedenken mit zunehmendem Abstand zum historischen Ereignis praktiziert werden? Welche Formen können Erinnerung und Gedenken, die immer weniger auf Zeitzeugenschaft setzen können, annehmen? Und welche Herausforderungen und Perspektiven ergeben sich für die Einwanderungsgesellschaft mit heterogenen Erinnerungskulturen? Wie kann Gedenkstättenarbeit zeitgemäß gestaltet werden?
Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Erziehungswissenschaft/Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, Projekt Erinnerungskultur. Tagungsgebühren werden nicht erhoben.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION
Die Referentinnen und Referenten stehen am 13. Januar 2012 um 18:00 Uhr für ein Pressegespräch gerne zur Verfügung. Sollte dieser Termin für Sie nicht wahrnehmbar sein, wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Universität (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 0177.8605905), um ggf. einen alternativen Gesprächstermin zu vereinbaren.

PROGRAMM

Freitag, 13. Januar 2012
14:00 14:30 Uhr Begrüßung
Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim
Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Stiftung Universität Hildesheim

I. Zugänge

14:30 15:15 Uhr
Vergessen-Gedenken-Erinnern. Konfliktlinien im Umgang mit dem NS-Regime
Prof. Dr. Joachim Perels, Hannover

15:15 16:00 Uhr
Unterweisung ins Eingedenken zu einer Pädagogik der Erinnerung
Prof. Dr. Micha Brumlik, Frankfurt a.M.

16:00 16:30 Uhr Pause

16:30 17:15 Uhr
Was sehe ich? Kulturelle Voraussetzungen des Erinnerns an historischen Orten
Rikola-Gunnar Lüttgenau, Stellvertretender Stiftungsdirektor, Weimar-Buchenwald

17:15 18:00 Uhr
Zugänge zu Zeitgeschichte. They did not die in vain
Den Holocaust erzählen: Fantasien auf Leinwand und Bildschirm
Dr. Hanno Loewy, Direktor, Hohenems

18:00 Uhr PRESSEGESPRÄCH mit den Referentinnen und Referenten

Samstag, 14. Januar 2012

II. Verstellungen und Tradierungen

10:00 10:45 Uhr
Trauerarbeit und Trauerpolitik: Gedenken und Instrumentalisierung im Umgang mit der Holocaust-Erinnerung
Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Tel Aviv

10:45 11:30 Uhr
Familiengedächtnis. Zum Verhältnis von familiärer Tradierung und vergangenheitspolitischer Intervention
Dr. Margit Reiter, Wien

12:00 13:30 Uhr Mittagspause

III. Perspektiven und Herausforderungen

13:30 14:15 Uhr
NS-Erinnerung und Migrationsgesellschaft Erfahrungen, Zuschreibungen und Herausforderungen
Prof. Dr. Viola Georgi, Berlin

14:15 14:45 Uhr
Zur Relevanz der Kategorie Gender in der pädagogischen Praxis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Angelika Meyer, Fürstenberg/Havel

14:45 15:00 Uhr Pause

15:00 15:45 Uhr
Universalismus versus Singularität. Erinnerung und Menschenrechte Perspektiven der Erinnerungsarbeit im Rahmen der Globalisierung
Prof. Dr. Phil C. Langer, Frankfurt a.M.

15:45 16:30 Uhr
Gedenkstättenpädagogik Herausforderungen ortsgebundener Vermittlung
Verena Haug, Berlin

16:30 17:30 Uhr Pause

17:30 Uhr
Podiumsdiskussion: Erinnerungskultur als Herausforderung für die Politische Bildung?
Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Dr. Heidemarie Uhl, Prof. Dr. Joachim Perles, Dr. Karljosef Kreter u.a.; Moderation: Dr. Tatjana Freytag

Das Symposium begleitet die Ausstellung Abgeschoben in den Tod Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern nach Riga.

Inhaltliche Gestaltung und Koordination des Symposiums:
Prof. Dr. Meike Sophia Baader und Dr. Tatjana Freytag

VERANSTALTUNGSORT
Neues Rathaus Hannover (Mosaiksaal)
Trammplatz 2
30159 Hannover

KONTAKT
Prof. Dr. Meike Sophia Baader
Stiftung Universität Hildesheim
E-Mail: baader[at]uni-hildesheim.de
Telefon: 05121.883-422 (Geschäftszimmer -420)
Pressestelle der Universität Hildesheim: Isa Lange (presse[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-102) jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=7517 - Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft, Abteilung Angewandte Erziehungswissenschaft http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=7573#c24051 - Programm des Symposiums Anhang
Presseeinladung Pressegespräch / Symposium Erinnerungskultur der Stiftung Universität Hildesheim
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