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Euro*MBA: Green Innovation bestimmt Präsenzwoche an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

10.01.2012 - (idw) Handelshochschule Leipzig

Ob Geschicklichkeitsspiele, Riesen-Mikado, Gruppenskifahren oder die gemeinsame Suche nach historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, mit einer vielseitigen Stadtrally durch Leipzig startete am vergangenen Wochenende die Präsenzwoche für die 70 Teilnehmer des Euro*MBA in Leipzig. Der Euro*MBA ist ein innovatives, auf E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) basierendes zweijähriges Programm für Führungskräfte. Es verbindet die neueste Technologie im Bereich des Fernstudiums mit kompakten Präsenzveranstaltungen an sechs europäischen Standorten, u.a. auch an der Handelshochschule Leipzig (HHL). Die Präsenzveranstaltungen in Leipzig bilden für zwölf Teilnehmer des neuen Jahrgangs den Auftakt ihres Studiums. An der HHL treffen sie auf Kommilitonen, die bereits seit einigen Monaten das Studium absolvieren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer beträgt 37 Jahre; sie besitzen im Schnitt elf Jahre Berufserfahrung bei Firmen wie Austrian Airlines, BMW, DHL, General Electric, Eurocopter, ExxonMobile International, IBM, Lafrage, Novartis, Sanofi-aventis oder TÜV Rheinland. Die Studierenden kommen aus 25 Ländern, wie beispielsweise Ägypten, Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Israel, Kasachstan, Katar, Kolumbien, Mexiko, Polen, Singapur, Schweden, Spanien, Ukraine und den USA.

Aber nicht nur die Einführungsveranstaltung für die Neuen auch die Präsenzwoche für die beiden anderen Jahrgänge des Euro*MBA hatte am vergangenen Wochenende ihren Auftakt. Für das Programm in Leipzig ist inhaltlich Frank Hoffmann, Akademischer Direktor des Euro*MBA, verantwortlich: Inhaltlich geht es um eines der vieldiskutierten Themen unserer Tage: Green Innovation, d.h. Innovationen im Bereich der Ökologie und des Umweltschutzes. Gemeinsam mit den internationalen Studenten diskutieren wir aus Sicht des Marketings, der Technologie, der Nachhaltigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit. Beschäftigen wir uns während der Präsenzwoche facettenreich mit dem Gebiet Innovation, so darf die vielbeschworene Kultur der Kreativität nicht fehlen. An einem Tag bieten wir so den Teilnehmern des Euro*MBA die Möglichkeit, mehr über die Disziplin Corporate Creativity zu lernen. Aber nicht nur praxisnahe Lehrveranstaltungen stehen auf dem Curriculum durch verschiedene Gruppenveranstaltungen in der Freizeit der Studierenden, wie z.B. ein Besuch des Porsche-Werkes, wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

Präsenzwoche liefert Studenten Motivationsschub

Der Euro*MBA-Student Cederic Lobjoie (33) arbeitet in Amsterdam bei Rio Tinto, einem der größten Abbauunternehmen sowie führenden Alumniniumproduzenten der Welt. Der gebürtige Franzose sagt über seine Wahl des Euro*MBA: Da ich über fünfzig Prozent meiner Arbeitszeit reise, sind die elektronische unterstützten Lernmethoden des Euro*MBA ideal für mich. Die Studienformate eines klassischen Voll- oder Teilzeit-MBA kämen für mich nicht in Frage. Bei der Auswahl eines geeigneten MBA-Programms habe ich zudem auf das Abschneiden in Rankings, die Akkreditierung und auf die Kosten geschaut. Die Lehrveranstaltungen hier in Leipzig haben mir bisher sehr gut gefallen. Als Franzosen fragen wir uns, warum die Deutschen wirtschaftlich so stark sind. Durch die gestrige Einführung zum Wirtschaftssystem Deutschland habe ich viele Antworten auf diese Frage bekommen.

Lobjoies amerikanische Kommilitonin Stephanie Wilson (33) arbeitet bei der Biotech-Firma Biogene Idec in Raleigh (North Carolina). Sie sagt: Mit der Wahl des Euro*MBA habe ich mich bewusst für ein Programm außerhalb der USA entschieden. Ich denke, dass die Programme in Nordamerika zu eng gefasst sind. Ich wollte jedoch einen breiteren Blick auf verschiedene Volkswirtschaften und Fragestellungen dieser Welt. Mein Unternehmen unterstützt mein Studium, in dem es die Hälfte der Studiengebühren übernommen hat und mir zudem mit attraktiven Arbeitszeitmodellen entgegen kommt. Mit dem Euro*MBA-Abschluss in der Tasche möchte ich mich für Arbeits-Positionen in Europa qualifizieren. Innerhalb der perfekt organisierten Präsenzwoche hier in Leipzig hat mir bisher das Seminar zur Open Innovation am besten gefallen.

Die Deutsche Katja Beitzen (40), die ebenfalls den Euro*MBA absolviert, arbeitet als Benzin-Händlerin bei ExxonMobile International (Esso) in Brüssel. Aufgrund ihrer Tätigkeit in der Mineralölbranche fand sie die Vorlesung über Green Marketing während der Präsenzwoche in Leipzig sehr interessant. Über ihre Studienmotivation erzählt Katja Beizen: Innerhalb der eigenen Firma habe ich Management-Trainings besucht und schätzen gelernt. Vermisst habe ich letztendlich jedoch die verschiedenen Blickwinkel der Teilnehmer. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einem international orientierten MBA-Programm begeben. Angesprochen haben mich bei der Recherche im Internet die Internationalität und die verschiedenen Präsenzwochen des Euro*MBA. Den MBA absolviere ich allein für mich und meine persönliche Entwicklung. Ich profitiere sehr stark von der Zusammenarbeit mit meinen internationalen Kommilitonen. Besonders spannend wird es in den computerbasierten, virtuellen Phasen innerhalb der vier Monate, die zwischen den Präsenzwochen liegen. Oft trifft hier deutsche Pünktlichkeit auf südeuropäische Lässigkeit. Die Präsenzwochen sind perfekt. Alle vier Monate erhalten wir einen Motivationsschub, da man die Leute wieder sieht und wir innerhalb des Studienplans des Euro*MBA wieder ein Stück weiterkommen. Persönlich schätze ich zudem die zahlreichen Abgabetermine, die wir während der computerbasierten Phasen zwischen den Präsenzwochen haben. Sie disziplinieren und zwingen mich, dabei zu bleiben.

Der Euro*MBA

Der Euro*MBA ist ein innovatives, auf E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) basierendes zweijähriges MBA-Programm für Führungskräfte. Es verbindet die neueste Technologie im Bereich des Fernstudiums mit kompakten Präsenzveranstaltungen an sechs europäischen Standorten, u.a. auch an der Handelshochschule Leipzig (HHL). An erfolgreiche Absolventen wird nach Abschluss des Studiums ein Diplom mit den Unterschriften aller Partner des Euro*MBA-Konsortiums verliehen.

Das Programm ist AMBA-akkreditiert, alle Partner des Euro*MBA-Konsortiums haben die renommierte internationale Akkreditierung durch AACSB und/oder EQUIS. Der Euro*MBA ist gegenwärtig als eines der weltweit führenden Programme im Bereich Distance Learning (Fernstudium) in dem renommierten MBA-Ranking des Economist gelistet.

Das Programm wird durch das 1996 gegründete europaweite Euro*MBA-Konsortium gestaltet. Neben der seit März 2008 beigetretenen Handelshochschule Leipzig (HHL) umfasst das Konsortium folgende Partner:

AUDENCIA Nantes School of Management (EQUIS / efmd, AACSB, AMBA),
EADA Barcelona Escuela de Alta Dirección y Administración (EQUIS / efmd, AMBA),
Handelshochschule Leipzig (HHL) (AACSB),
IAE Aix Graduate School of Management (EQUIS / efmd, AMBA),
Kozminsky University (EQUIS / efmd, AACSB, AMBA),
Maastricht University School of Business and Economics (AACSB, EQUIS / efmd, AMBA).


Die Unterstützung bei der IT-Infrastruktur erfolgt durch die Open Universiteit Nederland.

Weitere Informationen: www.euromba.org // www.hhl.de/euromba jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.euromba.org http://www.hhl.de/euromba
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