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Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) sucht Quartiere als Projektpartner

11.01.2012 - (idw) Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

In einem Forschungsprojekt werden Ansätze für die Versorgung von Menschen mit einem besonderen Hilfe- und Pflegebedarf in ihrem Quartier entwickelt und erprobt Köln, 11. Januar 2012. Ein Forschungsprojekt des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) soll die Versorgung von Menschen mit einem besonderen Hilfe- und Pflegebedarf beschreiben und verbessern. Das KDA sucht Kommunen als Partner für dieses Projekt. Es möchte mit ihnen Konzepte entwickeln und erproben, die die Versorgung der Menschen in ihrer gewohnten Umgebung verbessern. Die Kommunen können sich um die Teilnahme an dem Forschungsprojekt beim KDA bewerben.

Gesucht werden Kommunen, die bereits ein Netzwerk von Akteuren im Quartier moderieren. Das Netzwerk sollte sich um die Versorgung von Menschen kümmern, die einer oder mehrerer der folgenden Zielgruppen angehören: pflegebedürftige Menschen mit wenigen oder keinen sozialen Kontakten und Beziehungen, mit Kontinenzproblemen, mit Sinneseinschränkungen und mit Verwahrlosungsproblemen.

Innerhalb von Workshops werden bereits vorhandene Konzepte mit den Kommunen, Pflegediensten und anderen Akteuren besprochen und weiterentwickelt. Das KDA begleitet die Entwicklung fachlich. Anschließend überprüfen die Projektpartner das so entstandene Konzept in einem neunmonatigen Praxistest. Das KDA dokumentiert die Erfahrungen und wertet sie aus. Die Ergebnisse und Empfehlungen des Projektes können als Grundlage für die Reform von Gesetzen in diesem Bereich dienen.

Das Projekt dauert insgesamt zwei Jahre und wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Weitere Informationen zu Forschungsprojekt und Bewerbung erhalten Sie unter: www.kda.de.

Das KDA hat einen Arbeitsschwerpunkt darauf gelegt, zu ermöglichen, dass Menschen auch bei Pflegebedarf in ihrem Viertel, Kiez oder Dorf wohnen bleiben. Umfragen und Studien zeigen, dass die meisten Menschen sich wünschen, auch bei Krankheit und im Alter in ihrem Quartier bleiben zu können und weiter am sozialen Leben teilzuhaben. Hierzu hat das KDA einen Ansatz für die Quartiersentwicklung entwickelt, der die Verantwortlichkeiten von Kommunen, Bürgerschaft und Anbietern innerhalb des Quartiers beschreibt.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe
Das KDA setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhängige Experten Projekte und Studien durch. Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die Öffentlichkeit mit seinem Fachmagazin ProAlter sowie durch Tagungen und Publikationen.
Kontakt
Simone Helck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0221/ 93 18 47 - 10 // Mail: presse@kda.de

Interessierte Quartiere wenden sich bitte an:
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Herr Heiko Rutenkröger
An der Pauluskirche 3
50679 Köln
Telefon: 0221/ 93 18 47 32
Mail: heiko.rutenkroeger@kda.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.kda.de
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