Berufsethische Grundsätze für Sportwissenschaftler/innen verabschiedet27.09.2003 - (idw) Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft
Die Hauptversammlung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) hat am 22.09.2003 durch Änderungen ihrer Satzung die Einrichtung eines "Ethik-Rats" beschlossen und folgt somit den Empfehlungen der "Berufsethischen Grundsätze für Sportwissenschaftler/innen".
Der Vorstand der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft e.V. (dvs) hat der Hauptversammlung am 22.09.2003 in Münster Satzungsänderungen zur Beschlussfassung vorgelegt, die sich aus dem zuvor von einem ad-hoc-Ausschuss unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Willimczik (Universität Bielefeld) erstellten Grundsatzpapier ("Berufsethische Grundsätze für Sportwissenschaftler/innen") ergeben. Die Satzungsänderungen, die einstimmig von der dvs-Hauptversammlung beschlossen wurden, betreffen insbesondere die Einrichtung eines "Ethik-Rats" als neuem Vereinsorgan, der helfen soll, die Einhaltung der in den "Berufsethischen Grundsätzen für Sportwissenschaftler/innen" niedergelegten Grundsätze wissenschaftlicher Redlichkeit zur Sicherung einer guten wissenschaftlichen Praxis zu überwachen. Die "Berufsethischen Grundsätze für Sportwissenschaftler/innen" sind auf drei Veranstaltungen vorbereitet und erarbeitet worden: Ausgangspunkt war ein Symposium "Ethische Aspekte und Prinzipien in der Sportwissenschaft" im Rahmen des 15. Sportwissenschaftlichen Hochschultages 2001 in Köln. Hieran schlossen sich zwei Workshops des ad-hoc-Ausschusses "Berufstehik" an: am 18./19. Februar 2002 in Bielefeld und am 31. Oktober/1. November 2002 in Frankfurt/Main. Darüber hinaus wurde das Thema "Wissenschaftsethik" im Schwerpunkt der Ausgabe 3/2001 der "dvs-Informationen" aufgegriffen.Da bei der Erarbeitung Vertreterinnen und Vertreter nahezu aller Teildisziplinen der Sportwissenschaft beteiligt waren, ist ein ausgewogenes und alle Aspekte einer Berufsethik umfassendes Papier vorgelegt worden, dass sowohl vom dvs-Hauptausschuss am 1. November 2002 in Frankfurt/Main als auch vom dvs-Vorstand am 20. Februar 2003 diskutiert und beschlossen wurde.
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