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3. Konferenz zur sozialen Spaltung: Armutsfalle Arbeit wenn sich vom Lohn nicht mehr leben lässt

19.01.2012 - (idw) Hamburger Institut für Sozialforschung

Arbeiten in Hamburg Entwicklung und soziale Folgen am Donnerstag, 16. Februar 2012 in der HAW

Noch nie gab es in Deutschland so viele Arbeitsplätze wie heute. Gleichzeitig können immer weniger Menschen von ihrer Arbeit leben. Wird prekäre Beschäftigung zum Normalarbeitsverhältnis? Inzwischen warnt bereits die OECD vor den gesellschaftlichen und politischen Folgen der in Deutschland besonders stark wachsenden Einkommenskluft zwischen arm und reich. Hauptursache: Die sich immer weiter öffnende Lohnschere. Bei der dritten Konferenz zur sozialen Spaltung gehen namhafte Experten, Politiker und Vertreter gesellschaftlicher Gruppen der Frage nach, wie sich das Fortschreiten sozialer Polarisierung durch Arbeit in Hamburg stoppen lässt. Vormittags erörtern die Experten in Vorträgen und einem Fachpodium die Folgen des Wandels in der Arbeitswelt für diese zugleich besonders reiche und besonders arme Stadt. Zu den Referenten und Teilnehmern zählen Professor Dr. Friedhelm Hengsbach und PD Dr. Berthold Vogel (Hamburger Institut für Sozialforschung).

Nachmittags vertiefen Diskussionsrunden mit Fachleuten einzelne Aspekte etwa zum Thema Arbeit für Erwerbslose oder zur zunehmend prekären Beschäftigungssituation in einer Branche, die lange als Hamburgs Glanzlicht galt: Der Medienwirtschaft (Impuls: Annette Hillebrand, Akademie für Publizistik).

Ein kontrovers besetztes Podium - unter anderem mit dem Hamburger Sozialsenator Detlef Scheele (SPD), Verdi-Landesbezirkschef Wolfgang Rose und Michael Thomas Fröhlich vom Arbeitgeberverband Nord - beschließt die Debatte rund um die Frage, wie Arbeit künftig gestaltet werden kann.

3. Konferenz zur sozialen Spaltung
Arbeiten in Hamburg Entwicklung und soziale Folgen
Donnerstag, 16. Februar 2012, 9 17 Uhr
Ort: Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)
Berliner Tor 21, 20099 Hamburg
Anmeldung: info@akademie-nek.de, Kostenbeitrag: 15 Euro / erm. 5 Euro
Programm und weitere Informationen unter: http://hamburg-stadtfueralle.de/35/3-konferenz-16-02-2012/

Die 3. Konferenz zur Sozialen Spaltung ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg. Nach den beiden Konferenzen zur Sozialen Polasierung (2010) und zur Wohnungsfrage (2011) stehen diesmal die Veränderungen in der Arbeitswelt im Mittelpunkt.

Zur AG gehören die Evangelische Akademie, die Lawaetz-Stiftung, das Diakonische Werk Hamburg, das Hamburger Institut für Sozialforschung, das Department für Soziale Arbeit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die AG Gesundheitsförderung am UKE sowie das Arbeitsgebiet Stadt und Regionalsoziologie der HafenCity Universtität Hamburg.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Regine Klose-Wolf
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 040-414097-12,
Mail: Regine.Klose-Wolf@his-online.de

Andrea Kaiser
Nordelbische Kirche
Öffentlichkeitsarbeit für den Hauptbereich 2
Tel.+4940 30620-1288
Mail: kaiser.hb2@nordelbien.de
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Weitere Informationen: http://hamburg-stadtfueralle.de/35/3-konferenz-16-02-2012/ Programm der Konferenz und weitere Informationen http://hamburg-stadtfueralle.de/ Informationen zur AG Soziales Hamburg

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