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Der "Wasserpfennig" zieht seine Kreise: 21. Bochumer Workshop Siedlungswasserwirtschaft

27.09.2003 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Über "Siedlungswasserwirtschaft im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel" diskutieren Experten am 30. September 2003 beim 21. Bochumer Workshop Siedlungswasserwirtschaft (9-18 Uhr, Audimax der RUB). Vor allem aktuelle Fragen zu den Kosten des Gewässerschutzes stehen im Vordergrund.

Bochum, 26.09.2003
Nr. 302

Der "Wasserpfennig" zieht seine Kreise
21. Bochumer Workshop Siedlungswasserwirtschaft
"Gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Wandel"

Über "Siedlungswasserwirtschaft im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandel" diskutieren Experten am 30. September 2003 beim 21. Bochumer Workshop Siedlungswasserwirtschaft (9-18 Uhr, Audimax der RUB). Vor allem aktuelle Fragen zu den Kosten des Gewässerschutzes stehen im Vordergrund: Arzneimittelrückstände wie Antibiotika erschweren die Abwasserreinigung und die Trinkwasseraufbereitung, außerdem ist das Kanalsystem sanierungsbedürftig. Hinzu kommt die Wasserrahmenrichtlinie der EU, die mit neuen Vorschriften für Deutschland verbunden ist und u.a. am Beispiel des Schutzes von Fisch-Laichgewässern erörtert wird.

Tagungshomepage im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung steht im Internet unter
http://www.rub.de/siwawi

EU fordert: Neuausrichtung der Wasserwirtschaft

Die Wassernutzung soll ökologischer, die Gewässer demnach "natürlicher" gestaltet werden. So verlangt es die europäische Gesetzgebung. Damit verbunden sind immense Kosten, die auf alle Nutzer zu verteilen sind. Wird Freizeit an öffentlichen Gewässern in Zukunft "Eintritt" kosten?

Arzneimittel, Klimaänderungen, Flächenversiegelung

Was bedeutet steigendes Grundwasser für den Bürger? Sind nasse Keller in privater und öffentlicher Bebauung durch zu hohe Grundwasserstände noch abzuwenden? Was kostet der Ausbau des Kanalnetzes und was der stetig zu verbessernde Hochwasserschutz als Folge zunehmender Flächenversiegelung? Sind die Konzentrationen an Arzneimitteln und Hormonen im Abwasser so hoch, dass signifikante Mengen über das Trinkwasser vom Einzelnen aufgenommen werden? Um diese und viele andere Fragen geht es bei dem Workshop.

Neue Planungsziele - neue Planungsinstrumente

Kann und soll durch die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie jeder Fluss ein Lachs-Laichgewässer werden? Wollen wir uns den Lachs noch leisten? Heute zählt nicht mehr wie viel Verschmutzung der Einzelne erzeugt, es zählt, was insgesamt von allen dem Gewässer zugemutet wird. Jeder ist aufgefordert umzudenken und die veralteten Strukturen aufzugeben.

Teilnahme und Tagungsband

Die Tagung richtet sich an Fachleute aus dem Bereich Abwasserentsorgung, an Ingenieurbüros, Kommunen, Wasserverbände, Universitäten und Verwaltungen und die interessierte Öffentlichkeit. Die Referenten kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und Aufgabenfeldern. Ingenieure, Juristen und Naturwissenschaftler stellen sich nach den Vorträgen der Diskussion. Die Teilnahme kostet 140 Euro, darin enthalten ist auch ein ausführlicher Tagungsband. Für Studierende gibt es eine Ermäßigung.

Weitere Informationen

Prof. Dr.-Ing. Hermann Orth, Dipl.-Ing. Holger Hoppe, Dipl.-Ing. Thomas Schneider, Fakultät für Bauingenieurwesen der Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik, Tel: 0234/32-23049, Fax: 0234/32-14503,
E-Mail: siwawi@rub.de
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