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Der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung: Herausforderungen für die Kirche

17.02.2012 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Entwicklungen im Umgang der Gesellschaft mit behinderten Menschen sind das Thema eines Kongresses, der am 8. und 9. März 2012 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Veranstaltung Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung Theologie Kirche greift die sozialwissenschaftliche Diskussion zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aus theologischer Perspektive auf und will Orientierungshilfen für die Praxis bieten. Veranstalter ist das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) der Ruperto Carola. Zu dem Kongress, der neben wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionsrunden auch praxisorientierte Arbeitsgruppen und Workshops anbietet, werden rund 150 Teilnehmer erwartet. Pressemitteilung

Heidelberg, 17. Februar 2012

Der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung: Herausforderungen für die Kirche
Diakoniewissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg lädt zu zweitägigem Kongress ein

Die Entwicklungen im Umgang der Gesellschaft mit behinderten Menschen sind das Thema eines Kongresses, der am 8. und 9. März 2012 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Veranstaltung Wissenschaft trifft Praxis: Behinderung Theologie Kirche greift die sozialwissenschaftliche Diskussion zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aus theologischer Perspektive auf und will Orientierungshilfen für die kirchlich-diakonische Praxis bieten. Veranstalter ist das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) der Ruperto Carola. Zu dem Kongress, der neben wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionsrunden auch praxisorientierte Arbeitsgruppen und Workshops anbietet, werden rund 150 Teilnehmer erwartet.

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2008 ist der Leitgedanke der gesellschaftlichen Inklusion der vollständigen Teilhabe behinderter Menschen an der Gesellschaft in Deutschland geltendes Recht. Dennoch sind Menschen mit Behinderung nicht nur aufgrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer noch von Diskriminierung betroffen, erklärt Prof. Dr. Johannes Eurich vom DWI. Berührungsängste, Unsicherheit und Fremdheit schlagen sich in Isolation und Ausgrenzung nieder. Die Umsetzung der UN-Konvention muss daher neben einer Veränderung der äußeren Bedingungen vor allem innerhalb der Gesellschaft erfolgen. Insbesondere der Kirche und ihren diakonischen Einrichtungen kommt hierbei eine tragende Rolle zu. Der Kongress soll in einem breiten interdisziplinären Diskurs einen intensiven Austausch über die verschiedenen Aspekte des Themas ermöglichen. Die Workshops beschäftigen sich mit Themen wie Sexualität oder Pflegebedürftigkeit und Behinderung sowie mit sozialpolitischen Perspektiven.

Der Kongress richtet sich an Betroffene und deren Angehörige, an Fachkräfte und Ehrenamtliche in Diakonie und Caritas, an Mitarbeiter aus Kirchengemeinden, Dekanaten und Schulen sowie an Studierende und Lehrende an Hochschulen und in theologischen Fakultäten. Veranstalter sind neben dem DWI die Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonferenz und das Referat für Sozial- und Gesellschaftspolitische Fragen im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland. An der Durchführung wirken auch der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin mit. Informationen sind im Internet unter http://www.dwi.uni-heidelberg.de/kongress2012 zusammengestellt.


Hinweis an die Redaktionen:
Der Kongress findet in der Neuen Universität statt.

Kontakt:
Dietmar Kauderer
Diakoniewissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg
Telefon (06221) 54-3337
kongress@dwi.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
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