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DFKI auf der CeBIT 2012: Alle Exponate, alle Themen im Kompaktüberblick17.02.2012 - (idw) Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI
Aktuelle Lösungen, Innovationen, Softwaresysteme und -tools, Anwendungen und Prototypen für die Wissensgesellschaft an der Schwelle zur 4. Industriellen Revolution, Industrie 4.0, präsentiert das DFKI auf mehreren Ständen im CeBIT Lab, Halle 9, der Innovationshalle der CeBIT, und auf dem AIM-D-Stand (Industrieverband für Automatische Identifikation, Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation) in Halle 5 (CeBIT 2012, 06.03.-10.03.2012).
DFKI-Standkoordinaten:
DFKI-Stand Halle 9, F42
EIT ICT-Labs Stand, Halle 9, F50
BMBF-Stand, Halle 9, E50 & Halle 9, E43
BMWI-Stand, Halle 9, G50
Software-Cluster-Stand, Halle 9, F30
Universität des Saarlandes, Halle 9, F34
AIM-D-Stand, Halle 5, E50/58
Demonstriert werden robotische Konzepte für Elektromobilität und die neue Generation von Sprachsteuerung in Fahrzeugen, das 3D-Internet mit XML3D und das Internet der Displays, KI im Handel mit der intelligenten Frischetheke und dem Kühlschrank, der auf das Produktgedächtnis zugreift, semantische Suche in digitalen Bibliotheken und über Sprachgrenzen hinweg, semantische Wissensräume für das virtuelle Büro der Zukunft, adaptive Lernsysteme und Echtzeitbildverarbeitung für ein interaktives Vergnügungsrobotersystem, interaktive virtuelle Trainer und Notfallassistenten für Senioren und Seniorinnen, aber auch ein Baukastenansatz für die App-Produktion und der Bürgermarktplatz für den Handel mit erneuerbaren Energien. Präsentiert werden Ergebnisse aus dem THESEUS-Forschungsprogramm, der THESEUS-Navigator für das Internet der Dienste, mobile Sprachinteraktion für Radiologen, multimodale Interaktion mit semantischen Diensten und Wissensquellen. Gezeigt werden auch Innovationen aus dem Software-Cluster, Dual-Reality in der Produktion, ein Performance Assistenzsystem, das sich an der Semantik der Geschäftsprozesse orientiert und ein IT-gestützter Baukasten zur standardisierten Beschreibung und zum Test von Geschäftsmodellen in der Software-Industrie.
Der DFKI CeBIT-Messeplaner - Exponate und Themen im Kompaktüberblick - Headlines und weiterführende Links:
DFKI-Stand Halle 9, F42
Elektromobilität mit Köpfchen: Intelligentes E-Auto passt seine Form dem Verkehr an
EO smart connecting car ist extrem beweglich, verändert seine Form und passt sich der aktuellen Verkehrssituation an. Durch seine verteilten Antriebe kann sich EO smart connecting car auf engem Raum wie Innenstädten oder Parkhäusern sehr flexibel bewegen. Seine besonderen Achsen können jedes der vier Räder um 90 Grad drehen, so dass EO sogar seitwärts einparken kann. Das flexible Fahrwerk ermöglicht den Zusammenschluss zu Road Trains.
Entwicklungsziel ist, dass das Fahrzeug autonom fahren kann z.B. beim automatischen Einparken und Andocken an Ladestationen. Durch Sensoren im und am Fahrzeug kann das Auto Verkehrsinformationen empfangen und mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren. Die Entwicklungsphilosophie entspricht der eines Roboters: Das E-Auto wird mit Sensorik und Rechenkapazität ausgestattet, um seine Umgebung genau zu erfassen und gezielt zu navigieren. Unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation, der verbleibenden Akku-Kapazität und des Energieverbrauchs werden optimierte Routen berechnet und Staus verhindert.
Gefödert mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Weitere Informationen: http://www.dfki.de/robotik
Mit XML3D in der dritten Dimension surfen
XML3D erweitert die Web-Sprache HTML und macht es möglich, 3D-Anwendungen schnell und einfach für jeden Standard-Internetbrowser zu entwickeln und interaktive Präsentationen von dreidimensionalen Szenen ohne Plug-in anzuzeigen. XML3D wurde entwickelt vom DFKI und dem Intel Visual Computing Institute der Universität des Saarlandes.
Weitere Informationen:
http://www.xml3d.org
http://www.intel-vci.uni-saarland.de/de/projekte/display-wall.html
Zeigen, wies geht Neue Verfahren für Augmented Reality-Handbücher
Programming by Demonstration - der Benutzer verwendet ein Head-Mounted Display (HMD); das Authoring-Tool lernt die notwendigen Schritte durch ein- oder mehrmaliges Vormachen der entsprechenden Handlungen. Dabei benötigt es keinerlei spezielle Marker oder sonstige Trackinghilfen und erkennt im Unterschied zu vielen anderen Verfahren auch Freihandgesten der Hände. Die Erstellung von AR-Handbüchern wird durch die Integration von KI-Technologien erleichtert, die Portierung auf Android-Smartphones wird bearbeitet.
Gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Weitere Informationen:
http://av.dfki.de/gallery
Die intelligente Käsetheke Ich hätt gern ein Stückchen von dem da!
Die intelligente Käsetheke erkennt, auf welche Ware oder Angebotstafel Kunden deuten. Eine über der Frischetheke angebrachte Tiefenkamera ermittelt auf zwei Zentimeter genau das Ziel einer Zeigegeste. Informationen über das gewählte Produkt werden auf einem Display angezeigt. Kunden interagieren natürlich, ihre Wünsche werden verstanden, Nachfragen, Missverständnisse vermieden, die Beratung wird verbessert.
Weitere Informationen:
http://www.innovative-retail.de
http://www.qkies.de
TAKE Searchbench Semantische Suche in (PDF-) Dokumenten und digitalen Bibliotheken
TAKE Searchbench, ein Suchinterface, das über einen Browser bedient werden kann, verwendet computerlinguistische Verfahren zur satzsemantischen Analyse, die weit über die bekannten Möglichkeiten der Volltextsuche in Textdokumenten hinaus gehen. Anwendbar ist diese Technologie auf technische oder wissenschaftliche Dokumente, Patente, business document repositories, digitale Bibliotheken oder Nachrichtenarchive. Das System kann so als leistungsfähiges, präzisionsorientiertes Suchwerkzeug für große Textmengen eingesetzt werden.
Weitere Informationen:
http://take.dfki.de
monnet macht Geschäftsberichte über Sprachgrenzen hinweg durchsuchbar
Im monnet werden mit Hilfe von XBRL (eXtended Business Reporting Language) einfache Internet-Tools entwickelt, die die Extraktion und die automatische Übersetzung von strukturierten Informationen, wie sie in Jahresabschlüssen und Geschäftsberichten vorkommen, in verschiedenen europäischen Sprachen ermöglichen. Der monnet-Demonstrator auf der CeBIT 2012 zeigt die Bearbeitung von XBRL-Instanz-Dokumenten der belgischen Nationalbank und die Abbildung der Informationen in einer semantischen Repräsentation.
Gefördert im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union.
Weitere Informationen:
http://www.monnet-project.eu
SmartTies Dokumentenmanagement im Softwareentwicklungsprozess
Mit SmartTies können Sammlungen von Entwicklungsdokumenten verwaltet werden. Es unterstützt den Entwicklungs- und Änderungsprozess, in dem es Software-Entwickler auf die Folgen ihrer Änderungen hinweist oder in offensichtlichen Fällen selbst nötige Anpassungen durchführt. Die Anwendung von SmartTies ist nicht fest an vordefinierte Dokumentenschemata gebunden, sondern kann über entsprechende Ontologien auf beliebige Dokumenttypen angepasst und erweitert werden.
SmartTies, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Omoc, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de/cps
B-Catch me if you can, Piggy!
Visuelle Flugbahnberechnung mit Entertainment-Charakter
B-Catch setzt Algorithmen aus der Echtzeitbildverarbeitung ein, um geworfene Bälle unter Eigenbewegung des Beobachters zu erfassen und ihren weiteren Weg aus der bisher betrachteten Flugbahn zu bestimmen. Aufbauend auf B-Catch ist nun ein erster Entwurf eines neuartigen Entertainment-Systems entwickelt worden. Piggy (Physikalisch-interaktives Vergnügungsrobotersystem) soll in der Lage sein, eigenständig ein interakt
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