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Hochschule Rhein-Waal zu Gast beim Facharbeitskreis Gleichstellung der Region NiederRhein

23.02.2012 - (idw) Hochschule Rhein-Waal

Das Spektrum der innovativen, interdisziplinären und internationalen Studienangebote in der Region ist Schwerpunktthema des diesjährigen Facharbeitskreises Gleichstellung der Region NiederRhein. Den Auftakt machte die Hochschule Rhein-Waal: Die Präsidentin Frau Prof. Dr. Marie-Louise Klotz nahm die Gelegenheit wahr, mit den Mitgliedern des Facharbeitskreises spannende Themen rund um die Hochschule Rhein-Waal im Duisburger Rathaus zu diskutieren. Kleve/Emmerich/Kamp-Lintfort, 23. Februar 2012: Ziel des Facharbeitskreises ist die Förderung der Frauenerwerbsbeteiligung in der Region. In diesem Gremium werden seit etlichen Jahren die gemeinsamen gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitischen Entwicklungslinien Duisburgs, der Kreise Wesel und Kleve abgesteckt. Die diesjährige Vorsitzende Doris Freer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, fasst zusammen: In diesem Jahr befassen wir uns insbesondere mit dem Spektrum der innovativen, interdisziplinären und internationalen Studienangebote in der Region NiederRhein unter dem Blickwinkel der Entwicklungschancen von Frauen. Ziel unserer detaillierten Betrachtung ist es, das Angebotsspektrum der Hochschulen unserer Region aus Frauensicht auszuloten und als institutionsübergreifender Facharbeitskreis gemeinsam Vorschläge zur Förderung der Frauenerwerbsbeteiligung zu entwickeln. Als Errungenschaft der Frauenbewegung sei zu werten, dass es heute möglich sei, dass eine Frau einer Hochschule als Präsidentin vorstehe.

Die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Frau Prof. Dr. Marie-Louise Klotz, stellte in ihrem Impulsvortrag die Anfangserfahrungen und die nächsten Schritte der Hochschule Rhein-Waal vor. Sie betonte die starke Verankerung der Hochschule in der Region und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den ansässigen Unternehmen und der Hochschule. Dazu gehören unter anderem das duale Studium, die Zusammenarbeit im Rahmen von Praxissemestern oder Bachelor-Arbeiten sowie verschiedene Kooperationen durch Forschungsprojekte. Die anschließende Diskussionsrunde wurde von den Anwesenden vor allem dazu genutzt, die Situation von weiblichen Studierenden zu erörtern. Dabei wurden Hürden und Herausforderungen für Frauen und wie sich diese zum Vorteil aller Beteiligten zukünftig verbessern lassen intensiv diskutiert. Insgesamt waren sich alle Expertinnen einig, dass die Vereinbarkeit von Studieren bzw. Lehren und Forschen mit Familie nach wie vor für die nächsten Jahre eine Herausforderung und ein zukunftsweisendes Thema ist. Es kommt jetzt darauf an, zusätzliche innovative Akzente zu setzen und familienfreundliche Strukturen sowie entsprechende Angebote weiterzuentwickeln. Insgesamt wurde ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch sowie eine gegenseitige Unterstützung zwischen dem Facharbeitskreis und der Hochschule Rhein-Waal vereinbart.

Aus Sicht der Regionalagentur NiederRhein ist angesichts der demografischen Entwicklung der Bildung von jungen Menschen sowie der Weiterbildung und Qualifizierung von Beschäftigten ein hoher Stellenwert zugewiesen. Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein, merkt in diesem Zusammenhang an: Globaler Wettbewerb, technologischer Wandel und demografische Entwicklung werden auch in Nordrhein-Westfalen zu enormen Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften führen. Sicher ist: Nur wettbewerbsfähige Betriebe schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze. Flexibilität, Qualität und Innovationen entstehen jedoch nicht durch Maschinen, sondern von und mit kompetenten, engagierten und kreativen Beschäftigten.

So wird im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW ein wichtiges Potenzial bei Frauen gesehen, um dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken. Magdalena Kowalczyk, Regionalagentur NiederRhein, erläutert: Die Qualifikationsstruktur der erwerbstätigen Frauen zeigt am NiederRhein, dass der in diesem Zusammenhang relevante Anteil von erwerbstätigen Frauen mit Fachhochschul- bzw. Universitäts-Abschluss rund 11 Prozent (NRW: 16,3 Prozent) beträgt. Wenn jetzt nicht aktiv gegengesteuert wird und alle vorhandenen Potenziale genutzt werden, fehlt es in Zukunft deutlich an Fachkräften, die ein Motor für Wachstum und Wohlstand in der Region NiederRhein sind.

Im Facharbeitskreis Gleichstellung der Region NiederRhein, der von der Regionalagentur NiederRhein federführend koordiniert wird, sind folgende Institutionen vertreten: die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Duisburg, der Kreise Wesel und Kleve, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit und der jobcenter, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg, die Fachstelle Frau und Beruf/Kreis Wesel, SOS-Kinderdorf Niederrhein, die Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik der Stadt Duisburg sowie die Regionalagentur NiederRhein als regionale Vertretung des Arbeitsministeriums NRW. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });


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