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Der "Faktor" Mensch als Erfolgsfaktor für innovative Produkte

27.02.2012 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Neues Forschungsprojekt an der Technischen Universität Kaiserslautern thematisiert die Bedeutung der Humanfaktoren in der Produktentwicklung. Die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen ist von herausragender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Dabei ist es entscheidend, im Prozess der Produktentwicklung eine Idee möglichst effizient und effektiv in marktfähige Produkte zu überführen. Gleichzeitig hat sich in den letzten Jahren der Funktions- und Komplexitätsumfang in der Produktentwicklung drastisch (alt: dramatisch?) gesteigert. Die Entwicklung intelligenter und technologisch hochwertiger Produkte erfordert darüber hinaus vom Ingenieur ein Handeln in interkulturellen, internationalen und interdisziplinären Netzen von Zulieferern und Kunden, in denen er weitaus stärker als früher aufgefordert ist, fachübergreifendes Wissen und soziale und persönliche Kompetenzen einzubringen. Diese Bedingungen führen neben anderen Konsequenzen oft zu einem Gefühl der persönlichen Überforderung.

Während viele Optimierungspotenziale in den Bereichen der Organisation und Technik ausgeschöpft wurden, unterschätzte man die Humanfaktoren bei der Gestaltung von Innovationsprozessen bisher. Studien des Lehrstuhls für Virtuelle Produktentwicklung der Technischen Universität Kaiserslautern und von Proudfoot Consulting bestätigen jedoch, dass erhebliche Verbesserungen der Produktivität und Effizienz durch Berücksichtigung des Faktors Mensch zu erreichen sind. Ebenso gewinnen Humanfaktoren wie Kommunikationsfähigkeit, Einstellungen, Motivation, Kompetenzen und Kreativität immer mehr an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund gehen das Institut für Technologie und Arbeit e.V. und der Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung der Technischen Universität Kaiserslautern seit 01.12.2011 in einem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt der Frage der Bedeutung von Humanfaktoren in der Produktentwicklung nach. Neben einer grundlegenden Begriffsdefinition sollen im Laufe eines Jahres gemeinsam mit Vertretern der Industrie Bereiche identifiziert werden, in denen Humanfaktoren besondere Bedeutung haben und daraus Handlungsfelder abgeleitet werden.

Ziel ist es, aufbauend auf den Ergebnissen weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf und damit mittelfristig Strategien und Ansätze aufzuzeigen, wie deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb ihre Innovationsfähigkeit steigern können, wenn sie Humanfaktoren angemessen berücksichtigen.

Kontakt:
Institut für Technologie und Arbeit e.V.
Prof. Dr. Klaus J. Zink, e-mail: kjzink@wiwi.uni-kl.de
Trippstadter Straße 110
67663 Kaiserslautern

Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung
Technische Universität Kaiserslautern
Prof. Dr.-Ing. Martin Eigner, e-mail: eigner@mv.uni-kl.de
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