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Zukunftswerkstatt für Europa

29.02.2012 - (idw) Universität Konstanz

9. Konstanzer Europakolloquium mit Beiträgen von Gesine Schwan und EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn zum Thema der Finalität Europas Wohin steuert Europa? Vor dem Hintergrund der sogenannten Euro-Krise thematisiert das 9. Konstanzer Europakolloquium die Finalität Europas und entwickelt im Dialog zwischen renommierten Referenten sowie Studierenden und Schülern aus dem internationalen Raum Perspektiven und Impulse für die Entwicklung der Europäischen Union. Zu den Gästen zählen unter anderem Prof. Dr. Gesine Schwan, der ehemalige österreichische Wissenschaftsminister und jetzige EU-Kommissar für Regionalpolitik Dr. Johannes Hahn sowie der Résistance-Kämpfer, Diplomat und Schriftsteller Stéphane Hessel. Das 9. Konstanzer Europakolloquium wird vom 11. bis 13. Mai 2012 im Konstanzer Konzil stattfinden. Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung wird eine öffentliche Podiumsdiskussion der renommierten Referentinnen und Referenten zur Finalitätsdebatte sein.

Das Konstanzer Europakolloquium ist eine Tagungsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen rund um die Europäische Union. Es wird jedes Jahr in Eigeninitiative von Studierenden der Universität Konstanz organisiert und hat zum Ziel, Studierende aus ganz Europa mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Das Konstanzer Europakolloquium, das sich 2012 zum zehnten Mal jährt, gewann durch seine hochaktuellen Debatten und seine namhaften Referenten ein Renommee über die deutschen Grenzen hinaus. Teilnehmen können alle Studierenden, Schülerinnen und Schüler, die sich zuvor im Rahmen eines ausgeschriebenen Essaywettbewerbs mit dem Thema der Finalität Europas beschäftigen, sowie auf Anfrage auch institutionelle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Konstanzer Europakolloquium ist europäisch in doppeltem Sinne, erklärt Marian Schreier, Mitglied des Organisationskomitees: Auf der einen Seite möchten wir mit unseren Teilnehmern und Rednern Europa denken, also uns mit der Frage nach der Finalität Europas beschäftigen: Steuert die Europäische Union in Richtung eines europäischen Bundesstaates? Oder ist die Euro-Krise Ausdruck des Scheiterns des Europäischen Projekts?, skizziert Marian Schreier einige der Leitfragen des 9. Europakolloquiums. Auf der anderen Seite lebt unsere Zukunftswerkstatt Europa vor, da die Teilnehmer aus ganz Europa kommen. Nur so kann ein tatsächlicher europäischer Diskurs stattfinden, führt Mitorganisator Simon Schafheitle weiter aus.

Auch für das 9. Europakolloquium gelang es den Veranstaltern erneut, renommierte Referentinnen und Referenten zu gewinnen, die zu den drei Themenblöcken Visionen für Europa, Krisen Europas und Perspektiven für die kurz- und mittelfristige Zukunft der EU sprechen werden. Neben Gesine Schwan, Dr. Johannes Hahn und Stéphane Hessel werden Gerhart Baum (Bundesminister des Inneren a.D.), Dr. h.c. Erwin Teufel (Ministerpräsident a.D. des Landes Baden-Württemberg), General Emmanuel de Romémont (Acting Commander Joint Forces and Training Headquarters, französisches Verteidigungsministerium), Nils Minkmar (Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Dr. Eckhard Wurzel (Leiter des fiskalpolitischen Teams, OECD Economics Department), Peter Friedrich (Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg) sowie Dr. Andreas Schwab (Mitglied des Europäischen Parlaments) teilnehmen. Weitere Referentinnen und Referenten werden in Kürze auf der Website http://www.europakolloquium.eu bekanntgegeben.

Die Veranstalter stellen das 9. Konstanzer Europakolloquium unter das Motto DEIN Europa und verknüpfen mit dem Akronym die Kernbereiche Dialog, Europa, Integration und Nachhaltigkeit. Zu ihrem Konzept zählt die Verbindung von Online- und Offline-Dialog: Alle Diskussionsstränge, die im Vorfeld der Veranstaltung online diskutiert werden, sollen im Europakolloquium aufgegriffen werden; darüber hinaus werden ausgewählte Inhalte der Veranstaltung aufgezeichnet und können als Podcasts online abgerufen werden.

Offizielle Partner des 9. Konstanzer Europakolloquiums sind die Europäische Union, das Land Baden-Württemberg, die Universität Konstanz, die Stadt Konstanz, Südwestmetall e.V., Energie Baden-Württemberg und die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S..

Weitere Informationen zum Programm, zur Teilnahme und zum Essaywettbewerb unter: http://www.europakolloquium.eu

Kontakt:
Universität Konstanz

Kommunikation und Marketing
Telefon: 07531 / 88-3603
E-Mail: kum@uni-konstanz.de

Marian Schreier
Universität Konstanz
9. Konstanzer Europakolloquium
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz
Telefon: 0176 / 324 927 88
E-Mail: marian.schreier@europakolloquium.eu

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