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EBS Universität beschließt umfassende Reform und baut Weiterbildung zur strategischen Säule aus

01.03.2012 - (idw) EBS Universität für Wirtschaft und Recht

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat eine weitreichende Reform für mehr Transparenz und Wachstum beschlossen. Danach wird die Weiterbildung zur dritten strategischen Säule der Universität ausgebaut und steht zukünftig als eigene Executive School neben der Ausbildung von Wirtschaftswissenschaftlern (Business School) und Juristen (Law School). Damit verbunden sind eine Neuausrichtung der Geschäftsführung der EBS Universität und die Einführung neuer, transparenter Governance-Strukturen. Entsprechende Vorschläge der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat gestern gebilligt. Diese Beschlüsse sind Meilensteine auf dem Weg, die EBS Universität in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Nach einem schweren Jahr 2011 haben wir einen Wandel eingeleitet, der auf den zentralen Werten Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Wahrhaftigkeit fußt. Mit den gestern beschlossenen internen Reformen setzen wir bedeutende Veränderungen um, sagte Prof. Dr. Rolf D. Cremer, Präsident der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Der Ausbau der Weiterbildung zu einem eigenständigen Universitätsbereich trägt ihrer zunehmenden Bedeutung Rechnung: In der Weiterbildung liegt großes Wachstumspotenzial für die Universität. Dieses werden wir entschlossen nutzen.

Die Neuausrichtung ist Teil des Zukunftsprogramms Hesburgh@EBS, das Cremer kurz nach seinem Amtsantritt im Sommer 2011 eingeleitet hat. Das nach dem renommierten amerikanischen Universitätsprofessor Theodore Hesburgh (ehemaliger Präsident der University of Notre Dame, Indiana) benannte Zukunftsprogramm ist Basis der Neuausrichtung der Universität und steht für einen deutlichen Kulturwandel hin zu offener Kommunikation und transparenter Governance. Es basiert auf einem Acht-Punkte-Plan, dessen Projekte bis ins Jahr 2014 reichen. Dieser Plan umfasst unter anderem Maßnahmen zum weiteren Ausbau von Forschung und Lehre sowie die Neuorganisation interner Prozesse. Unser Ziel ist eine herausragende Qualität der Professoren, Studenten und Infrastruktur, eine nachhaltige Finanzierung und ein klarer, gemeinsamer Wille zum Erfolg, betonte Cremer.

Die Universitätsreform umfasst zwei Kernpunkte:

1. Die Weiterbildung wird ab dem zweiten Halbjahr 2012 als EBS Executive School zur dritten Säule der Universität neben EBS Business School und EBS Law School. Mit dieser strategischen Weiterentwicklung erschließt sich die EBS, die bereits seit 25 Jahren Weiterbildung anbietet, zusätzliches Wachstumspotenzial und kommt der steigenden Nachfrage entgegen. Seit 2007 hat sich die Zahl der Fach- und Führungskräfte, die die Zertifikats- und Firmenprogramme der EBS nutzen, deutlich gesteigert. Allein im vergangenen Jahr nahmen über 6400 Teilnehmer die Weiterbildungsangebote wahr und damit bereits mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2008.

Mit dem Ausbau zur dritten Säule entwickelt die EBS ihr Weiterbildungsangebot als eine der Stärken der Universität fort. Die deutsche Wirtschaft lebt von dem Wissen und der Intelligenz ihrer Arbeitskräfte. Im globalen Wettbewerb wird lebenslanges Lernen deshalb immer wichtiger, sagte Cremer. Die EBS Executive School wird künftig ihre akademischen und nicht-akademischen Programme unter einem Dach organisatorisch zusammenführen und weiter ausbauen.

2. Die Geschäftsführung der Trägergesellschaft der Universität, der EBS gGmbH, wird neu ausgerichtet und besteht ab 1. Mai 2012 aus dem Präsidenten/CEO sowie dem Kanzler. Damit führen zukünftig Prof. Dr. Rolf D. Cremer (Präsident/CEO) und Georg N. Garlichs als Kanzler die EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Nicht mehr der Geschäftsführung der Universität angehören werden die beiden Dekane Prof. Dr. Rolf Tilmes und Prof. Dr. Dr. Gerrick Freiherr v. Hoyningen-Huene.

Wir schaffen klare Abgrenzungen zwischen der Geschäftsführung der Universität und den Dekanen. Außerdem beenden wir die bisherige Struktur, in der Mitglieder der Geschäftsführung der Weiterbildungsgesellschaft gleichzeitig als Dienstleistungspartner für die Weiterbildung tätig sein konnten. Dies ist ein unerlässlicher Schritt hin zu mehr Transparenz, unterstrich Cremer.

Das Zukunftsprogramm Hesburgh@EBS hat darüber hinaus weitreichende Reformen der Compliance-Regeln der Universität zum Ziel. Hierzu wurde in der zweiten Jahreshälfte 2011 die Kommission Governance und Compliance unter Vorsitz von Dr. Ulrich Weiss, ehemaliger Vorstand der Deutschen Bank, eingerichtet. Sie hat Vorschläge entwickelt, die nun Schritt für Schritt implementiert werden. Dazu gehören unter anderem neue Regelungen im Beschaffungswesen, der Rechnungsprüfung und im Umgang mit Vertragsbeziehungen zu nahestehenden Personen. Auch die Verwendung und Abrechnung öffentlicher Gelder wurde überprüft und verändert.


Pressekontakt:
Martin Bommersheim
Phone +49 160 536 09 65
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