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Neuer Name: Universität zu Lübeck

04.06.2002 - (idw) Universität zu Lübeck

Namensänderung dokumentiert Erweiterung des Profils
über die Medizin hinaus


Erweitertes Profil und neuer Name Die bisherige Medizinische Universität zu Lübeck heißt ab sofort Universität zu Lübeck. Die von den Gremien der Universität beschlossene Namensänderung ist am 29. Mai 2002 in Kraft getreten.
Voraussetzung dafür war die Bekanntmachung der "Satzung zur Änderung der Verfassung der Medizinischen Universität zu Lübeck" durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Dies ist im Nachrichtenblatt des Ministeriums vom 28. Mai 2002 geschehen (S. 266 f).
Darin heißt es in Artikel I: "Der Name 'Medizinische Universität zu Lübeck' wird an allen Textstellen der geltenden Verfassung (Satzung), in der er Verwendung findet, ersetzt durch den Namen 'Universität zu Lübeck'." Das Datum der Namensänderung ist in Artikel II bestimmt: "Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft."
Das Konsistorium der Universität, verfassunggebendes Gremium der
akademischen Selbstverwaltung, hatte die Namensänderung am 5. Februar 2002 beschlossen. Der neue Name wird dem in den vergangenen Jahren deutlich erweiterten Angebot und Profil der Universität gerecht. Im Spektrum von Medizin, Naturwissenschaften, Informatik und Life Sciences (Lebenswissenschaften) ist die Medizin jedoch unverändert einer der wesentlichen Schwerpunkte der Universität, ohne den ihre besondere und einmalige fachliche Ausrichtung nicht denkbar wäre.
Die Universität zu Lübeck geht auf die 1964 eingerichtete "Medizinische Akademie Lübeck" zurück. Namensänderungen erfolgten 1973 ("Medizinische Hochschule Lübeck") und 1985 ("Medizinische Universität zu Lübeck").
Erster Schritt einer Erweiterung über die Medizin hinaus war die Umwidmung der damaligen Vorklinisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zur Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Seit 1990 wurde der neue Bereich der Informatik konzipiert und aufgebaut. Er nahm im Wintersemester 1993/94 den Studienbetrieb auf. Mittlerweile werden im Informatik-Studium die Abschlüsse Diplom und Bachelor angeboten. Der Aufbau eines Master-Studiengangs Informatik ist in Vorbereitung. Die Lübecker Studierenden der Informatik können zwischen den Nebenfächern Medieninformatik, Medizinische Informatik, Bioinformatik/Biomathematik und Elektrotechnik wählen.
Im Herbst 2001 wurde mit großem Erfolg und 209 Einschreibungen der Studiengang Molekulare Biotechnologie eingeführt. Erstmals konnte die Semestereröffnung aus Raummangel nicht mehr in der Universität stattfinden - und erstmals waren die Medizinstudentinnen und -studenten unter den Erstsemestern nicht mehr die größte Gruppe.
Mit Prof. Dr. rer. nat. Alfred X. Trautwein, Direktor des Instituts für Physik, übernahm Anfang Mai 2002 erstmals ein Nicht-Mediziner das Rektoramt der Universität.
Die Universität zu Lübeck beginnt zum Wintersemester 2002/03 den neuen Studiengang Computational Life Science. Sie ist am Aufbau des Studiengangs Digital Media an der International School of New Media (ISNM) Lübeck, An-Institut der Lübecker Universität, beteiligt. Gemeinsam mit der Fachhochschule Lübeck wird der internationale Studiengang Medical Technology betrieben. Planungen der Universität bestehen für neue Studienangebote im Bereich der Gesundheitsökonomie (Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen).

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