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GESIS führt Zielquoten für Frauen in wissenschaftlichen Leitungspositionen ein

08.03.2012 - (idw) GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften strebt eine Zielquote von 40 Prozent für wissenschaftliche Abteilungsleitungen und 50 Prozent für wissenschaftliche Teamleitungen an. Dass eine stärkere Partizipation von Frauen gerade in Führungspositionen aus vielfältigen Gründen wichtig und notwendig ist, wird mittlerweile sogar durch Beratungsfirmen wie McKinsey postuliert. Selbst die EU-Kommission droht großen Unternehmen mit einer verbindlichen Frauenquote.
Bund und Länder fordern nun die außeruniversitären Forschungseinrichtungen erneut nachdrücklich auf, ihre Anstrengungen zu erhöhen, dieses Potenzial in Zukunft noch stärker auszuschöpfen. Obwohl sie ihre Forderung nach aktiver Rekrutierung und Zielquoten für die forschungsorientierte Förderung von Frauen mehrmals in den letzten Jahren gestellt haben, hat sich bisher wenig getan.
Die Leibniz-Gemeinschaft beabsichtigt nun mehr Wissenschaftlerinnen für Leitungspositionen zu gewinnen, um den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Leitungspositionen bis 2016 auf 20 Prozent zu erhöhen. Diese Vorgabe hat GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften auf der Ebene der wissenschaftlichen Abteilungsleitungen bereits heute erfüllt.Auf der darunter liegenden Hierarchieebene der Teamleitung sind aktuell sogar 47 Prozent Frauen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wesentliche Bestandteile des gelebten GESIS-Leitbilds die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind. Letztere wird besonders durch die familienfreundliche Institutskultur GESIS ist zertifiziert durch das audit berufundfamilie und die damit verbunden Maßnahmen, wie beispielsweise Unterstützung bei der Kinderbetreuung und der Möglichkeit der Tele-Arbeit, gefördert.
GESIS hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2016 den Frauenanteil in den wissenschaftlichen Leitungspositionen zu halten bzw. weiter zu steigern. Auf der wissenschaftlichen Leitungsebene strebt GESIS an, im Rahmen der rechtlichen Vorgaben offene Abteilungsleiterpositionen mit Wissenschaftlerinnen zu besetzen. Weiterhin strebt GESIS an, bei der Neubesetzung der bis 2015 freiwerdenden Teamleiterstellen den Frauenanteil auf 50 Prozent zu steigern, mindestens jedoch den derzeitigen Anteil von 47 Prozent zu halten. Damit wird das von Bund und Länder im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation geforderte "Kaskadenmodell" Orientierung an der Frauenquote in der jeweils darunterliegenden Qualifikationsstufe - angewandt.
GESIS steht für Qualität und Kompetenz in den Sozialwissenschaften und strebt auch im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit eine Vorreiterrolle an.

Kontakt:
Prof. Dr. York Sure-Vetter
Präsident der GESIS
york.sure-vetter@gesis.org

Kerstin Hollerbach
Kommunikation
pr@gesis.org
Tel: 0621-1246-174
*********************

Als die größte deutsche Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften steht das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Forscherinnen und Forschern auf allen Ebene ihrer Forschungsvorhaben mit seiner Expertise und seinen Dienstleistungen beratend zur Seite, so dass gesellschaftlich relevante Fragen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Methoden, qualitativ hochwertiger Daten und Forschungsinformationen beantwortet werden können. GESIS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und unterhält institutionelle und projektbezogene Kooperationen mit diversen Universitäten. GESIS ist an wichtigen europäischen und internationalen Studien und Projekten wie u.a. dem European Social Survey (ESS) und der European Value Study (EVS), dem europäischen Archivverbund CESSDA beteiligt und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });


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