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Forschungsstelle zur Steuerrechtsvergleichung an der Universität Osnabrück eröffnet

12.03.2012 - (idw) Universität Osnabrück

Ob nun Mitarbeiterentsendung oder bilaterale Betriebsprüfung - die Themenauswahl aus dem Bereich der Unternehmensbesteuerung sind äußerst vielfältig. In der ersten Forschungsstelle zur Steuerrechtsvergleichung der Universität Osnabrück im Grenzgebiet Deutschland-Niederlande sollen solche Fragen künftig diskutiert werden. Zur feierlichen Eröffnung der Einrichtung am 8. März waren hochrangige Vertreter der Finanzverwaltung, der Finanzgerichtsbarkeit sowie zahlreiche Berater angereist, um gemeinsam mit den beteiligten Wissenschaftlern der Universitäten Osnabrück, Münster und Tilburg diesen historischen Moment zu würdigen. Die Direktorin des Instituts für Finanz- und Steuerrecht, Prof. Dr. Heike Jochum, freut sich als Initiatorin des Projekts besonders über die Einrichtung der Forschungsstelle: »Bereits im Rahmen unserer Feierstunde konnte wir konkrete Themen identifizieren, mit denen wir uns auseinandersetzen wollen. In Kürze werden die ersten fachlichen Konferenzen folgen, um auf diesem Weg voranzuschreiten. Insbesondere die Beteiligung regionaler Unternehmer liegt uns
dabei sehr am Herzen.« Bereits im Juni soll zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen werden. Diese wird Praktikern und Wissenschaftlern Gelegenheit bieten, zentrale Fragestellungen aus den unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, erläutert die Rechtswissenschaftlerin.

Ein hochkarätiges Forscherteam der drei beteiligten Universitäten wird in den kommenden drei Jahren unter Federführung des Instituts für Finanz- und Steuerrecht der Universität Osnabrück drängende Fragen rund um die Besteuerung grenzüberschreitender Unternehmeraktivitäten beleuchten. »Unser Vorhaben wurde von vielen Vertretern der Finanzverwaltung, der Beraterschaft wie auch der Gerichtsbarkeit von Anfang an nachdrücklich unterstützt. Wir sind ihnen allen sehr dankbar dafür, dass sie sich mit uns für dieses großartige Projekt eingesetzt haben«, berichtet Prof. Heike Jochum.

Das Projekt Steuern D-NL wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederlande mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV), des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen (MW), der Provinz Overijssel, der Provinz Gelderland, der PricewaterhouseCoopers, der Kanzlei Hartmann & Kiwit, Nordhorn und der Kanzlei De Kok, Almelo kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der EURE-GIO Gronau.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Heike Jochum, Universität Osnabrück
Fachbereich Rechtswissenschaften
Institut für Finanz- und Steuerrecht
Martinistraße 10, 49069 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 6168
E-Mail: instfsr@uni-osnabrueck.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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