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Verbund Sprach-GeBiTe Ruhr soll Forschung voranbringen

15.03.2012 - (idw) Hochschule für Gesundheit

Der Studiengang Logopädie der Hochschule für Gesundheit (hsg) und das Fachgebiet Sprache und Kommunikation der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität (TU) Dortmund haben sich Anfang März 2012 zum Verbund Sprach-GeBiTe Ruhr zusammengeschlossen. Der Verbund hat das Ziel, die wissenschaftliche Nachwuchsförderung zu entwickeln und gemeinsam Drittmittel für Forschungsprojekte einzuwerben. Um diesen Verbund zu gründen, haben die TU und die hsg am 1. März 2012 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Leitung des Verbunds übernehmen die beiden Initiatorinnen Prof. Dr. Ute Ritterfeld, Professorin für Sprache und Kommunikation an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund, und Prof. Dr. Kerstin Bilda, Leiterin des Studiengangs Logopädie an der hsg. Bilda: Auf dem Gebiet der Sprachtherapie/Logopädie ist unsere Kooperation deutschlandweit einmalig. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit, die wir im April 2010 ins Leben gerufen haben, finden bereits Hospitationen in den Lehr- und Forschungsambulanzen und ein regelmäßiger Austausch von Studierenden statt. Außerdem arbeiten die beiden Lehr- und Hochschulambulanzen daran, ihre Organisationsstrukturen miteinander zu verzahnen, um unter anderem eine gemeinsame Forschungsdatenbank aufzubauen.

Ritterfeld: Die Kooperation der Fachhochschule und der Universität ist notwendig, um Forschungskompetenz zu bündeln und vor allem auch, um einen akademisch qualifizierten Nachwuchs im Bereich Sprachtherapie/Logopädie auszubilden. Die beiden Hochschulen sind in der einzigartigen Situation, das interdisziplinäre Profil des Faches auf hohem wissenschaftlichen Niveau weiterentwickeln zu können.

Die Metropole Ruhr gewinnt als Wissenschaftsstandort an Sichtbarkeit, je mehr Einrichtungen sich untereinander vernetzen. Dafür ist der Verbund Sprach-GeBiTe Ruhr ein sehr gutes Beispiel, so Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund.

Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt noch enger mit der TU Dortmund zusammenarbeiten. Der Zusammenschluss der beiden Ruhrgebietsstandorte verbessert die Gesundheitsversorgung und stärkt das Angebot der Region. Der neue Verbund steht weiteren Forschungspartnern offen und soll zur regionalen Vernetzung beitragen sowie die Idee des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen weiter voranbringen, sagte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs. Der Gesundheitscampus hat unter anderem das Ziel, nordrhein-westfälische Forschungsaktivitäten im nationalen und internationalen Vergleich sichtbarer zu machen.

Zur weiteren Zusammenarbeit äußerte sich Prof. Dr. Ute Ritterfeld: Wir hoffen, im Rahmen der Kooperation künftig eine konsekutive Hochschulausbildung anbieten zu können, die Studierenden einen Bachelor of Science mit logopädischer Vollanerkennung und einen Master of Science mit anschließender Promotion ermöglicht. Unser nächstes gemeinsames Ziel ist es, diese Nachwuchsförderkette in der Metropole Ruhr zu schaffen. Damit wird auch der Forschungsstandort Deutschland substantiell gestärkt.

Friedrichs: Um in Deutschland die Akademisierung der Gesundheitsberufe ebenso erfolgreich umzusetzen wie im benachbarten europäischen Ausland, ist es erforderlich, für den wissenschaftlichen Nachwuchs Perspektiven bis zum höchsten akademischen Grad bereitzustellen. Auf dem Weg zu diesem Ziel ist die geplante Zusammenarbeit mit der TU Dortmund, die die Akademisierung im Bereich Sprachtherapie/Logopädie fortführen soll, ein wichtiger Schritt.

Der Name des Verbunds Sprach-GeBiTe Ruhr ist ein Akronym, das die Anfangsbuchstaben der drei wichtigen Bereiche der Sprachtherapie/Logopädie Gesundheit, Bildung und Technologie in einem Kurzwort zusammensetzt.


Pressekontakte:
Hochschule für Gesundheit, Pressesprecherin Dr. Christiane Krüger, Universitätsstr. 105, 44789 Bochum, Tel.: +49 (0)234 777 27-124.
Technische Universität Dortmund, Referat Hochschulkommunikation, Baroper Straße 285, 44227 Dortmund, Tel.: +49 (0)231 755-2535, Ansprechpartnerin: Alexandra Gehrhardt. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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