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FHL gewinnt Förderwettbewerb Netzwerkmanagement-Ost

04.06.2002 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Die Fachhochschule Lausitz gehört als einzige Hochschule des Landes Brandenburg zu den Gewinnern des Förderwettbewerbes zur Bildung innovativer Netzwerke "Netzwerkmanagement-Ost (NEMO)".

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Werner Müller, überreichte die Siegerurkunde am 03. Juni 2002 auf dem 9. Innovationstag der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) "Wirtschaft(s)macht Forschung" in Berlin an die Präsidentin der Hochschule, Dipl.-Jur. Brigitte Klotz. Von mehr als 90 eingereichten Projekten aus den neuen Bundesländern erhielten 23 den Zuschlag, wobei das Land Brandenburg nach Sachsen die zweithöchste Anzahl von Projektförderungen erfuhr.

Konkret wurde die FHL als Netzwerkmanager für das Netzwerk "Präsymptomatische Tumordiagnostik" mit einer Summe von 257.980 Euro gefördert. Akteure sind die Attomol GmbH Lipten, die Innovative Optische Messtechnik GmbH (IOM) Berlin und die Fachhochschule Lausitz, insbesondere mit ihren Fachgebieten Mikrobiologie und Biochemie.

Der innovative Ansatz des Netzwerkes besteht darin, diagnostische Methoden für ein komplexes pathophysiologisches Problem, die frühe Tumorgenese, multidisziplinär unter Einbeziehung überregionalen Know-hows zu erarbeiten und miteinander zu vergleichen bzw. zu kombinieren. Es werden insbesondere optische immunologische und molekularbiologische Verfahren eingesetzt. Vereinfacht dargestellt, geht es darum, bereits vor einer Tumorerkrankung Hinweise auf deren Eintreten zu finden, um so rechtzeitig mit höheren Erfolgschancen medizinische Maßnahmen zu ermöglichen.


Darüber hinaus präsentierte sich die Fachhochschule Lausitz auf dem 9. AIF-Innovationstag unter Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel sehr erfolgreich mit einem Förderprojekt des AiF, das der Fachbereiches Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau gemeinsam mit Partnern aus der Industrie (GP Innovationsgesellschaft mbH in Lübbenau, KMS GmbH in Reichwalde, apikal Druckluft- und Haustechnik in Lauta, Herding Filtertechnik in Gera und KAESER Kompressoren in Coburg) durchführt.

Das Projekt "Mobile Hochleistungsanlage zum Oberflächenabtrag von schwach kontaminierten Betonflächen im KKW" fand großes Besucherinteresse. Zielstellung ist die Konzeption zur Entwicklung einer Anlage zum Oberflächenabtrag. Dabei sind Teilziele die Gestaltung des Strahlkopfes und des Filters, die Mobilität und die Handhabbarkeit der Anlage, die Verbringung des kontaminierten Strahlgutes und die Einsatztechnologie für den Flächenabtrag von Betonkonstruktionen.
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