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Interkultur-Management und Kreativwirtschaft / Weiterbildungsstudiengang startet an Uni Hildesheim

21.03.2012 - (idw) Stiftung Universität Hildesheim

Weiterbildungsstudiengang für Führungskräfte und Cultural Entrepreneurs im Kreativsektor: Am 1. Oktober 2012 startet an der Stiftung Universität Hildesheim der weiterbildende Master-Studiengang Interkultur-Management und Kreativwirtschaft. Er bereitet Studierende mit mehrjähriger Berufserfahrung in einem zweisemestrigen Vollzeitstudium auf die Tätigkeit als Führungskraft oder selbstständiger Unternehmer im kultur- und kreativwirtschaftlichen Arbeitsfeld vor. Ähnliche Studiengänge existieren bisher nur in England, Australien und den Niederlanden. Eine Bewerbung ist bis zum 27. Juli möglich. Was sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen an Führungskräfte im Kreativsektor ob Theaterdirektor, Kulturdezernent, Geschäftsführer eines kreativen Unternehmens oder Kleinunternehmer? Am Weiterbildungszentrum der Stiftung Universität Hildesheim gingen Dr. Rolf-B. Klieme und Franziska Soehring dieser Frage im Rahmen einer Marktstudie nach. Das Ergebnis? Führungskräfte im kreativen Sektor kommen aus den unterschiedlichsten akademischen Fachrichtungen und benötigen in erster Linie Querschnittskompetenzen, besonders in Managementspezifika. Arbeitgeber erwarten vor allem praktische und strategische Kompetenzen. Studierende sind sich bewusst, dass gerade diese Fähigkeiten in der grundständigen Lehre häufig nicht vermittelt werden können, weil sie wesentlich auf eigenen Berufserfahrungen basieren erläutert Klieme, der zuvor drei Jahrzehnte für das Goethe-Institut im In- und Ausland gearbeitet hat.

Der neue weiterbildende Master-Studiengang Interkultur-Management und Kreativwirtschaft bietet Führungskräften der Kultur- und Kreativwirtschaft eine praxisorientierte Weiterbildung. Wir wollen unternehmerisches und strategisches Denken in der Kultur- und Kreativwirtschaft vermitteln. Dabei verbinden wir die Themen Interkultur und Kreativwirtschaft. Die interkulturellen Veränderungsprozesse der Einwanderungsgesellschaften als Chance zu begreifen und aktiv mit zu gestalten erfordert neue Kompetenzen von Kulturschaffenden, betont Prof. Dr. Birgit Mandel vom Institut für Kulturpolitik. Es geht darum, das kreative und Grenzen überschreitende Potential von Kunst und Kultur weit über den Kultursektor hinaus einzubringen in Wirtschaft und Gesellschaft. International seien England, Australien und die Niederlande Vorreiter, Deutschland hinkt reichlich hinterher, der Bedarf für den neuen Studiengang ist vorhanden, bekräftigt Klieme.

Die Studierenden eignen sich Führungskompetenzen an unter anderem in den Bereichen Personalmanagement, Fundraising, Marketing, PR, strategische Kommunikation sowie die für die Kreativwirtschaft nötigen juristischen Fachkenntnisse. Außerdem setzen sie sich mit dem Themenkomplex Interkultur in Deutschland auseinander, wozu Fragen der Diversität und solche des demografischen Wandels samt deren Konsequenzen für den Kultursektor gehören. Die Lehrveranstaltungen finden in deutscher und teilweise englischer Sprache statt. Erfahrene und gut vernetzte Praktiker konnten als Dozenten gewonnen werden, darunter Prof. Oliver Scheytt (u.a. Ruhr 2010), Prof. Dieter Gorny (Bundesverband Musikindustrie) und Dr. Maria Schneider (Autostadt Wolfsburg und Festival Movimentos).

Der Studiengang ist interdisziplinär und reicht von den Gesellschafts-, Kultur- und Kunst- bis zu den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Die Studierenden wählen nach angelsächsischem Vorbild aus zwei Major-Optionen: Interkulturalität und Diversität oder Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit diesen beiden Schwerpunkten greift der Studiengang aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt als Wachstumsbranche, deren enormes wirtschaftliches Potential jetzt auch für Aus- und Weiterbildung ernst genommen wird. In erster Linie arbeiten hier Kleinunternehmer, die sogenannten Cultural Entrepreneurs, die erfolgreiche Geschäftsideen umsetzen und umsetzen lernen müssen, sagt Franziska Soehring.

Eine Bewerbung ist bis zum 27. Juli 2012 (Ausschlussfrist) möglich. Es werden 25 Teilnehmer zugelassen. Einige Module werden als Zertifikatskurse angeboten.

KONTAKT:
Dr. Rolf-B. Klieme und Franziska Soehring
E-Mail: wb.kreativwirtschaft[at]uni.hildesheim.de

Stiftung Universität Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim
Tel.: 05121.883-134

Telefonische Sprechzeiten:
montags 9-13 Uhr, dienstags 13-17 Uhr, donnerstags 9-13 Uhr jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/wbkreativwirtschaft - weiterbildender Master-Studiengang Interkultur-Management und Kreativwirtschaft an der Stiftung Universität Hildesheim Anhang
Presseeinladung als PDF / weiterbildender Master-Studiengang Interkultur-Management und Kreativwirtschaft startet an der Stiftung Universität Hildesheim
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