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Kultur des Sinnlichen: Johannes Grave spricht über Kunstbetrachtung bei Goethe

23.03.2012 - (idw) Klassik Stiftung Weimar

Über Goethes intensive Beschäftigung mit den bildenden Künsten spricht der Kunsthistoriker Dr. Johannes Grave am Dienstag, 27. März 2012, im Schiller-Museum in Weimar. Es handelt sich dabei um das erste von vier »Galeriegesprächen« zur Ausstellung »Weimarer Klassik. Kultur des Sinnlichen«, die noch bis zum 10. Juni 2012 im Schiller-Museum gezeigt wird. »Alles kommt aufs Anschauen an«, so formulierte Goethe seinen gegen alle theoretischen oder gelehrten Abstraktionen gesetzten Primat der Anschauung. Wie ernst Goethe diesen Anspruch nahm, lässt sich beim Blick in seine Sammlungen sowie bei der Lektüre zahlreicher Briefe, Tagebuchnotizen und Schriften nachvollziehen. Die Beschäftigung mit Kunst war ihm zeitlebens eine »Schule des Sehens«.

Das Galeriegespräch beginnt mit einem kurzen Vortrag und wird in der Ausstellung an ausgewählten Objekten fortgeführt.

Dr. Johannes Grave ist stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris.

Veranstaltungsdaten
»Schule des Sehens. Formen der Kunstbetrachtung bei Goethe«
Vortrag von Dr. Johannes Grave
Schiller-Museum Weimar
Dienstag 27. März 2012 | 18 Uhr
Eintritt frei

Information
Besucherinformation
Frauentorstraße 4
99423 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-400
Fax: +49 (0) 3643-41 98 16
info@klassik-stiftung.de
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Weitere Informationen: http://www.goethe2012.de
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