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Der Projektaufruf "Biotechnologien und Bioressourcen"

30.03.2012 - (idw) Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Ende Februar 2012 gaben Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire, Forschungsminister Laurent Wauquiez und der stellvertretende Generalkommissar für Investitionen Philippe Bouyoux anlässlich eines Besuchs der Landwirtschaftsmesse die acht Gewinner der zweiten Runde des Projektaufrufes Biotechnologien und Bioressourcen bekannt, die 54,5 Millionen Euro aus dem Programm Zukunftsinvestitionen erhalten. Ende Februar 2012 gaben Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire, Forschungsminister Laurent Wauquiez und der stellvertretende Generalkommissar für Investitionen Philippe Bouyoux anlässlich eines Besuchs der Landwirtschaftsmesse die acht Gewinner der zweiten Runde des Projektaufrufes Biotechnologien und Bioressourcen bekannt, die 54,5 Millionen Euro aus dem Programm Zukunftsinvestitionen erhalten.
Der Projektaufruf ist Teil der Aktion "Gesundheit und Biotechnologien" des Programms Zukunftsinvestitionen. Für diese Aktion ist ein Gesamtbetrag von 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Ziel ist es, einer Bioökonomie auf der Grundlage des Wissens über das Leben und neuen Methoden zur wirtschaftlichen Verwertung erneuerbarer biologischer Ressourcen zur Entstehung zu verhelfen.
Die "Biotechnologien und Bioressourcen" sind eine der Prioritäten, die die nationale Innovations- und Forschungsstrategie (SNRI) seit 2008 herausgestellt hat. Die Entwicklung der Biotechnologie soll Entwicklungssprünge für eine verbesserte pflanzliche Auslese und die Verwertung der Biomasse terrestrischen und marinen Ursprungs ermöglichen. Auswirkungen werden in den Bereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft (Verbesserung der Produktivität und der Ernährungssicherheit) und der Umwelt (Verbesserung der Böden, der Wasserqualität; Verwertung erneuerbarer Rohstoffe) erwartet.
In der Forschung auf dem Gebiet der Biotechnologien wird das beste Mittel gesehen, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der französischen Landwirtschaft zu verbessern, aber auch, um den Schutz der Umwelt zu gewährleisten (z.B. neuartige Technologien für die Wiederverwendung von Abfällen oder um Nutzen aus der natürlichen Artenvielfalt zu ziehen).
Die vom Komitee als Ergebnis der 2. Runde des Projektaufrufes ausgewählten 8 Projekte beziehen sich auf:
vier Projekte (RAPSODYN, SUMRISE, PeaMUST und AKER ) betreffend wichtige Nutzpflanzen wie Raps, Sonnenblumen, Erbsen, Rüben
das Projekt GENIUS betreffend die Entwicklung neuer Technologien zur Steigerung der Vielfalt von Saatgut, das widerstandfähiger, mit weniger Umweltbelastungen verbunden und den Bedürfnissen der Verbraucher besser angepasst ist
das Projekt BFF betreffend neue Kulturen von Pflanzen (Typ Miscanthus und Sorgho), um sie z.B. in der Verbrennung von Baumaterial und Plastik zu verwenden, anstatt auf Rohstoffe zurückzugreifen, die Treibhausgase emittieren
das Projekt PROBIO-3 betreffend die industriellen Biotechnologien, die die Entwicklung von Biotreibstoffen für die Luftfahrtindustrie im Interesse eines verbesserten Schutzes der Umwelt zum Gegenstand hat
das Projekt OCEANOMICS betreffend die marinen Biotechnologien, die eine rationellere und nachhaltigere Ausbeute des Planktons der Ozeane ermöglichen sollen.


Quelle:
- Pressemitteilung von Kooperation-International 14.3.2012 - http://www.kooperation-international.de/detail/info/frankreich-acht-preistraeger...

Redakteurin: Dr. Hermann Schmitz-Wenzel, DFGWT - Deutsch-Französische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e. V. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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