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DIPF stellt Technik für OECD-Studie PIAAC bereit

30.03.2012 - (idw) Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) http://www.dipf.de verantwortet die technische Umsetzung der internationalen OECD-Studie Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) http://www.oecd.org/document/35/0,3746,en_2649_201185_40277475_1_1_1_1,00.html. PIAAC erfasst und untersucht seit August 2011 in insgesamt 25 Ländern Alltagskompetenzen von Erwachsenen. Mit PIAAC wird erstmalig eine internationale Vergleichsstudie computerbasiert durchgeführt. Dabei profitiert die Studie von der Expertise und langjährigen Erfahrung des DIPF-Arbeitsbereichs Technology Based Assessment (TBA) http://tba.dipf.de in diesem Feld. TBA erstellt die Software-Plattform für PIAAC, die alle Schritte in der Entwicklung und Anwendung computerbasierter Tests unterstützt. Dazu zählt die Erstellung der computerbasierten Testaufgaben sowie die Entwicklung und Implementierung der automatischen Testauswertung. Zudem übernimmt TBA die technische Unterstützung des kompletten Übersetzungs- und Anpassungsprozesses der Testmaterialien für die verschiedenen Teilnehmerländer und schult in der Benutzung der bereitgestellten Software. Weiterhin ist TBA verantwortlich für die Auslieferung der Erhebungsinstrumente, welche auf den Laptops der PIAAC-Interviewer zum Einsatz kommen.

In den teilnehmenden Ländern, darunter auch Deutschland, wurden bis zum Frühjahr 2012 jeweils über 5.000 zufällig ausgewählte Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren befragt. Durch PIAAC sollen erstmalig Aussagen über die Kompetenzen der erwachsenen Bevölkerung und ihren Einsatz in Beruf und Alltag möglich sein. Die Ergebnisse werden mit den Erhebungen in allen Teilnehmerländern verglichen und Ende 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das internationale PIAAC-Konsortium wird vom US-Institut Educational Testing Service (ETS) http://www.ets.org/ geleitet. In Deutschland wird PIAAC vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert und vom GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften http://www.gesis.org/ durchgeführt. Das DIPF ist Mitglied im internationalen Konsortium und unterstützt das nationale PIAAC-Team in allen technischen Belangen.

Weitere Informationen:
Technology Based Assessment (TBA): Heiko Rölke, DIPF,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-315, roelke@dipf.de, http://tba.dipf.de/de
Presse-Kontakt: Christine Schumann, DIPF,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-314, schumann@dipf.de, www.dipf.de

Das DIPF ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 87 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie zwei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Weitere Informationen unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.dipf.de - Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung http://tba.dipf.de - Technology Based Assessment
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