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NORDAKADEMIE darf die Qualität ihrer Studiengänge jetzt selbst prüfen03.04.2012 - (idw) Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft
Elmshorn. Das ist ein herausragender Erfolg für die NORDAKADEMIE: Die private Hochschule gehört ab sofort zu dem erlesenen Kreis der nur wenigen systemakkreditierten Hochschulen. Mit diesem leistungsfähigen Qualitätssicherungssystem besitzt die NORDAKADEMIE in Norddeutschland ein Alleinstellungsmerkmal. Eine Systemakkreditierung ist die anspruchsvollste Zertifizierung einer Hochschule, die innerhalb des europaweiten Bologna-Prozesses erreichbar ist, sagt Prof. Dr. Georg Plate, Präsident der NORDAKADEMIE.
Im Hochschulbereich gilt die Akkreditierung als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Qualitätssicherung. Im neuen Verfahren der Systemakkreditierung wird überprüft, ob die Hochschule verlässlich dazu in der Lage ist, Studiengänge entsprechend den Vorgaben von Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie den Beschlüssen des Akkreditierungsrates selbstständig zu entwickeln und anzubieten. Sie muss ferner nachweisen, dass ihr Qualitätssicherungssystem die Zielsetzung des Studiengangkonzepts und die Plausibilität der Umsetzung beurteilt sowie die Gewährleistung fachlicher Mindeststandards überprüft und beständig weiterentwickelt. Die Nordakademie konnte im Verfahren der Systemakkreditierung überzeugend nachweisen, dass sie diese anspruchsvollen Kriterien vollauf erfüllt.
Georg Plate trug als Präsident der Hochschule die Gesamtverantwortung für die Systemakkreditierung und brachte sich in dieser Position in alle Prozesse ein. Besonders erfreulich und gerade bei Systemakkreditierungen eine Besonderheit: Die Akkreditierung wurde ohne Auflagen erteilt, berichtet Plate. Das bedeutet, dass die NORDAKADEMIE mit den dualen Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen damit zunächst für sechs Jahre systemakkreditiert ist. Nach drei Jahren erfolgt eine Zwischenüberprüfung, die aber, da keine Auflagen erfolgten, kein Problem darstellen sollte, so der Präsident der Hochschule.
Dem Anlass entsprechend gibt es zahlreiche hochrangige Gratulanten:
Zu den ersten Gratulanten gehört Jost de Jager, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein. Das ist eine weitere Bestätigung für die hohe Qualität der Angebote der NORDAKADEMIE, sagt de Jager. Diese Zulassung setzt ein umfassendes Qualitätsmanagement in der Hochschule voraus, das hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellt, um die Studiengänge eigenverantwortlich akkreditieren zu dürfen.
Für Dr. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, ist die erfolgreiche Systemakkreditierung ein eindrucksvoller Beweis für ein funktionsfähiges Qualitätsmanagement und die Leistungsfähigkeit einer Hochschule insgesamt. Der NORDAKADEMIE ist es vorbildlich gelungen, aus der Industrie bekannte Verfahren der Qualitätssicherung auf das Qualitätsmanagement einer Hochschule zu übertragen, sagt Hundt. Die NORDAKADEMIE schaffe damit die Voraussetzungen für die Qualifikation von Hochschulabsolventen, welche die Anforderungen der Wirtschaft in hervorragender Weise erfüllen.
Die Sicherung der Qualität in Forschung und Lehre ist für jede Hochschule das A und O, betont auch DIHK-Präsident Professor Hans Heinrich Driftmann die Vorreiterrolle der NORDAKADEMIE. Während bei der Qualitätssicherung von Betrieben stets die gesamte Organisation in den Blick genommen wurde, wurden an Hochschulen zunächst nur einzelne Studiengänge akkreditiert. Mit der Systemakkreditierung von Hochschulen folgt nun eine Angleichung. Viele Hochschulen zögern aber noch, weil sie oftmals keine umfassenden internen Qualitätssicherungsprozesse erarbeitet haben. Die NORDAKADEMIE ist hier mutig vorangegangen, so Driftmann weiter.
Das NORDAKADEMIE-Team zur Umsetzung der Systemakkreditierung hatte in den vergangenen elf Monaten einen erheblichen Aufwand betrieben und rund 5800 Seiten Dokumente formuliert und zusammengestellt. Bei allem Aufwand ging es jedoch keineswegs darum, ein idealtypisches System einer Hochschulsteuerung für die Zukunft zu entwickeln, sondern ein optimal auf den Bedarf der NORDAKADEMIE angepasstes Werkzeug, sagt Präsident Plate.
Wir mussten vielmehr den Gutachtern im Detail nachweisen, dass wir seit Jahren alle wesentlichen Prozesse von der Entwicklung der Studiengänge bis zum Prüfungswesen beherrschen und praktizieren, so Plate. Dafür mussten unter anderem sämtliche rechtliche Vorschriften bekannt sein und eingehalten werden.
Nun steht für die gemeinnützige NORDAKADEMIE die weitere Optimierung ihres Bildungsangebotes im Vordergrund. Dank der Systemakkreditierung sind wir jetzt frei bei der kontinuierlichen Aktualisierung unserer Studiengänge, können bei Bedarf schnell Varianten bilden und denken sicher mittelfristig auch über den einen oder anderen neuen Masterstudiengang nach, so Plate.
Die erfolgreiche Systemakkreditierung dokumentiert, dass die NORDAKADEMIE ein funktionierendes Prozess- und Qualitätsmanagement installiert hat. So können wir die gleichbleibend hohe Qualität unserer Studienangebote sicherstellen und das ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um die besten Studierenden., wertet Jörg Meier, Kanzler und stellvertretender Vorstand der NORDAKADEMIE den Erfolg. Für uns als Hochschule der Wirtschaft für die Wirtschaft ist das ein weiterer Baustein, um gemeinsam mit den an den dualen Studiengängen beteiligten Unternehmen maßgeschneiderte Nachwuchskräfte ausbilden zu können, sagt Meier.
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