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Frauen mit Herzschwäche profitieren mehr von modernen Schrittmachern als Männer

13.04.2012 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Vom 11. 14. April 2012 findet in Mannheim die 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt Mannheim, Freitag, 13. April 2012 Frauen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz profitieren von der Implantation spezieller neuartiger Schrittmacher (Kardiale Resynchronisationstherapie) mehr als ihre männlichen Leidensgenossen: ihre Gesamtsterblichkeit nach dem Eingriff ist geringer, ebenso wie die Rate neuerlicher Einweisungen ins Krankenhaus aufgrund einer Verschlechterung der Herzschwäche-Symptome. Dazu kommt bei Frauen eine deutlichere Verbesserung der Lebensqualität. Das zeigt eine europäische Studie (MASCOT-Studie) unter Beteiligung des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster, und des Klinikums Coburg die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde. Von Mittwoch bis Samstag (11. bis 14. April 2012) diskutieren in Mannheim mehr als 7500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie.

Die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist eine neue Form von Herzschrittmachern für Herzschwäche-Patienten, mit denen sowohl die rechte als auch die linke Herzkammer stimuliert werden können. Studien zeigen, dass der Einsatz von CRT bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und unter optimierter medikamentöser Therapie das Sterblichkeitsrisiko und die Anzahl der Krankenhausaufenthalte senkt.

Im Rahmen der MASCOT-Studie wurden in Krankenhäusern in Deutschland, Italien, Frankreich, Dänemark und Griechenland insgesamt 393 Patienten im Verlauf von zwei Jahren nach der CRT-Implantation beobachtet, 21 Prozent von ihnen waren Frauen. Unabhängig von Unterschieden bei den Risikofaktoren und Vorgeschichten war weibliches Geschlecht nach der CRT-Implantation verbunden mit geringerer Mortalität und Morbidität. Das weist darauf hin, dass Frauen auf diese Therapie besser ansprechen, so Prof. Dr. Andreas Schuchert von der Medizinischen Klinik des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster.

Quelle: A. Schuchert et al, Abstract V897, Clin Res Cardiol 101, 2012

Kontakt:
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Christiane Limberg (Pressereferentin, Düsseldorf)
E-Mail: limberg@dgk.org

Während des Kongresses:
Kongress-Pressebüro: 0621 / 4106 5002
B & K Medien- und Kommunikationsberatung: 0049-(0)621-41065005; Büro Berlin 0049-(0)30-700159676

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit knapp 8000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
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