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NTH-Jahresversammlung in Clausthal: Einblicke und Ausblicke nach 1200 Tagen Uni-Allianz

16.04.2012 - (idw) Technische Universität Clausthal

Die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) ist den Kinderschuhen entwachsen und eine feste Größe in der deutschen Hochschullandschaft geworden. Dies ist auf der Jahresversammlung der Universitätsallianz deutlich geworden, die in der Aula der TU Clausthal stattgefunden hat. Die NTH nutzte die Veranstaltung, um nach rund 1200 Tagen ihres Bestehens ein Zwischenfazit zu ziehen. Und das lautet: Es gibt keine Alternative zu dieser starken Allianz, Kooperation statt Konkurrenz ist das Motto und der Schlüssel zum Erfolg für den Universitätsverbund auf Augenhöhe. Seit Gründung der NTH am 1. Januar 2009 ist viel geschehen. Unter dem Dach der NTH sind in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern mittlerweile mehr als 50 Professorinnen, Professoren und Juniorprofessoren berufen worden. Zudem wurden 15 wissenschaftliche Verbundprojekte umgesetzt, einige mit einem Fördervolumen in Millionenhöhe. Auch im Wettbewerb zum nationalen Schaufenster Elektromobilität konnte die NTH mit der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg einen Spitzenerfolg erzielen und erhält Mittel aus dem 180 Millionen Euro schweren Fördertopf des Bundes.

Die NTH hat sich in sehr kurzer Zeit erstaunlich positiv entwickelt, freut sich die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Der Vernetzungsgrad unter dem Dach der NTH habe deutlich zugenommen, Erfolge bestärkten den eingeschlagenen Weg. Auch die Wirtschaft äußert sich überaus angetan vom NTH-Leitbild, die komplementären Stärken der drei Mitgliedsuniversitäten zusammen zu bringen. Dr. Jürgen Großmann, Vorstandschef der RWE AG, bekennt sich sogar als Fan der NTH.

Dass die Allianz noch weiter an Fahrt aufnehmen wird, davon ist Prof. Dr. Thomas Hanschke überzeugt. Als Präsident der TU Clausthal und Vorsitzender des Präsidiums der NTH sieht er deutliche Vorteile der Zusammenarbeit. Angesichts der immer knapper werdenden öffentlichen Zuwendungen sei die Vernetzung innerhalb der NTH für alle Partner eine zusätzliche Chance, Förder- und Drittmittel nachhaltig einzuwerben.

Gleichwohl sieht Hanschke noch Verbesserungspotenzial und plädiert dafür, die Zusammenarbeit mit Unternehmen der Metropolregion auszubauen. Als ideales Instrument der Verbundforschung könne die NTH ihre vielfältigen Kompetenzen vor allem innerhalb der drei Forschungszentren ausschöpfen dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF), dem Niedersächsischen Forschungszentrum Produktionstechnik (NFP) und dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN). Um das künftig noch effektiver durchsetzen zu können, wünscht sich Hanschke ein möglichst breit aufgestelltes Themenspektrum in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächergruppen auf Basis einer abgestimmten Strategieplanung. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.nth-online.de
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