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Ars legendi-Preis 2012 im Rahmen der HRK-Jahresversammlung verliehen

23.04.2012 - (idw) Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Im Rahmen der Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erhielten heute in Hamburg Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen von der Hochschule Esslingen und Dr. Malte Per-sike von der Universität Mainz den Ars legendi-Preis 2012 für exzellente Lehre.

Mit dem Preis zeichnen der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zum siebten Mal herausragende Leistungen in der Hochschullehre aus. Der vom Stifterverband mit 50.000 dotierte Preis wird jährlich in einer ausgewählten Fachrichtung verliehen. In diesem Jahr war er für die Sozialwissenschaften ausgeschrieben.

Nina Kölsch-Bunzen beeindruckte die Jury, weil sie in ihrer Arbeit partizipative und demokra-tische Lehr- und Lernformen konzeptionell berücksichtigt. Die Jury hob hervor, dass es Frau Kölsch-Bunzen in vorbildlicher Weise gelinge, das wissenschaftliche Studium Sozialer Arbeit - über die bloße Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten hinaus - als Entwicklungsraum persönlicher und fachlicher Kompetenzen für aktive soziale, politische Verantwortlichkeit gemeinsam mit den Studierenden zu gestalten.

Bei Malte Persike unterstrich die Jury seine hervorragende Fähigkeit, die Studierenden zum Studienstart für die psychologische Methodenlehre und -statistik zu begeistern. Über sein großes didaktisches Engagement und Geschick hinaus nutze Persike zur Kommunikation mit seinen Studierenden die volle Bandbreite neuer Medien. Das müsse als wegweisend für die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik gesehen werden. Sein persönlicher, motivierender Einsatz und die Nutzung multimedialer Instrumente erlaubten ihm eine intensive individuelle Begleitung der Studierenden.

Die unterschiedlichen Ansätze der beiden Preisträger stehen beispielhaft für das Spektrum aktueller Herausforderungen für die Hochschullehre. Deswegen beschloss die Jury, den diesjährigen Ars legendi-Preis zu teilen.

HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel betonte bei der Preisverleihung, Kölsch-Bunzen und Persike seien Vorbilder für Engagement und Kreativität in der Lehre. Es sei gut,

dass es der Ars legendi-Preis ermögliche, solche beeindruckenden Hochschullehrer auszu-zeichnen. Der Präsident des Stifterbandes, Dr. Arend Oetker, erklärte: Spitzenleistungen in der Lehre haben für uns den selben Stellenwert wie exzellente Forschung. Dies wollen wir mit dem Ars legendi-Preis deutlich machen.

Die Jury aus Studierenden und Expertinnen und Experten aus Sozialwissenschaften, Hoch-schuldidaktik und Unternehmen unter Vorsitz der HRK-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Gather kürte die Sieger aus 27 Vorschlägen. Die Bewerbung erfolgt in der Regel auf Vor-schlag der Fakultäten, Fachbereiche oder Fachschaften; aber auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Druckfähige Fotos der Preisträger finden Sie unter www.hrk.de/lehrpreis oder www.stifterverband.de. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.hrk.de/lehrpreis http://www.stifterverband.de
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