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Tropenmediziner raten Asien-Reisenden zur Grippeimpfung

09.10.2003 - (idw) Klinikum der Universität München

"Jeder Reisende nach Südostasien und China sollte sich vorsorglich gegen Grippe impfen lassen, um den verschärften Gesundheitskontrollen wegen SARS in diesen Ländern zu entgehen" teilt Professor Nothdurft vom Tropeninstitut am Klinikum der Universität München und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) mit.

Mit Unterstützung der WHO haben zahlreiche Länder, die von SARS betroffen waren (z.B. China, Hongkong, Taiwan, Singapur und Vietnam), für die kommende Grippesaison im Winter verschärfte Gesundheitskontrollen geplant, um ein Wiederaufflackern von SARS frühzeitig zu erkennen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören Gesundheitschecks, elektronische Temperaturmessungen bis hin zur Quarantäne für Menschen mit grippeähnlichen Beschwerden. "Die Grippeimpfung", so die Experten der DTG, "hilft zwar nicht gegen SARS, vermeidet aber weitgehend die viel häufiger vorkommenden und anfangs sehr ähnlichen Erkrankungszeichen durch das Grippevirus". Damit könnten Reisenden unangenehme und zeitfordernde Kontrollmaßnahmen erspart werden.

Weitere Informationen für die Presse bei:
Professor Dr. Hans Dieter Nothdurft, Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin
Klinikum der Universität München, Telefon 089-21803517, Fax 089-336038
Email: nothdurft@lrz.uni-muenchen.de
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