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Universität Leipzig wieder bei Museumsnacht dabei

27.04.2012 - (idw) Universität Leipzig

Die Universität Leipzig beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der mittlerweile vierten gemeinsamen Museumsnacht in Halle und Leipzig am 5. Mai 2012. Unter dem Motto "Nachtaktiv" laden 78 Museen und Sammlungen in beiden Städten in der Zeit von 18.00 bis 1.00 Uhr ihre Besucher ein und bieten zahlreiche Sonderprogramme, Konzerte und Kunstaktionen. Seitens der Universität sind das Ägyptische Museum, das Antikenmuseum und die Gipsabguss Sammlung, der Botanische Garten, die Geologisch-Paläontologische Sammlung, das Museum für Musikinstrumente, die Kustodie, die Mineralogisch-petrographische Sammlung, die Sammlung Ur- und Frühgeschichte sowie die Zoologische Lehr- und Studiensammlung dabei.

Das Ägyptische Museum Georg Steindorff widmet sich von 18.00 bis 1.00 Uhr der Frage: "Was macht die Sonne eigentlich in der Nacht?" Zu jeder vollen Stunde werden unter anderem Texte aus den Nachtbeschreibungen des 3. bis 2. Jahrtausends v. Chr. rezitiert. Zudem werden verschiedene antike Spiele erklärt und stehen für Kinder und Erwachsene bereit. Stündlich gibt es auch Führungen für Kinder und Erwachsene zum Thema: "Ägyptens Tiere der Nacht". Im Antikenmuseum vermitteln griechische, zyprische, etruskische und römische Originalwerke ein Bild von Mythologie, Religion, Totenbrauch und dem täglichen Leben der antiken Mittelmeerwelt. Unter dem Titel "Wenn alles schläft" stehen in der Aula der Alten Nikolaischule Allnächtliches und Skurriles aus dem Nachtleben im antiken Rom in einer Persiflage von Studierenden der Archäologie auf dem Programm.

Erstmals präsentiert sich der Botanische Garten bei der Museumsnacht. Die große botanische Vielfalt der Erde wird mit Beispielen aus dem gesamten Pflanzenreich sowohl im Freiland als auch in tropisch klimatisierten Gewächshäusern gezeigt. Von 20.00 Uhr bis Mitternacht erklären die Mitarbeiter in Kurzführungen unter anderem, was es mit Nachtschattengewächsen auf sich hat, warum die Ananas nachts sauer wird oder was Pflanzen im Dunkeln machen. Die Mineralogisch-petrographische Sammlung der Universität Leipzig wurde 1809 begründet und gehört damit zu den ältesten ihrer Art an deutschen Universitäten. Die Ausstellung zeigt Minerale aus aller Welt, technische Produkte, Kristallmodelle sowie historische wissenschaftliche Geräte. Zur Museumsnacht werden Mineralien verkauft. Neben abendlichen Führungen durch die Sammlung werden den Besuchern Vorträge zu den Themen "Abschied von der Glühbirne" und "Leuchtende Minerale"
geboten.

Auch für Kinder gibt es in diesem Jahr wieder spezielle Programme. Die Sammlung Ur- und Frühgeschichte in der Ritterstraße 14 lädt beispielsweise ab 18.00 Uhr unter dem Motto "An der Schwelle zwischen Tag und Nacht" "Kinder und sonstige Tageslichtflüchter" zu antiken Spielen wie Knöchelspiel, Rundmühle oder Legionärsspiel ein. Wer auf dem Heimweg Angst vor Dracula und Co. hat, kann Amulette zum Schutz vor Vampiren basteln. Tickets für die Museumsnacht kosten acht, ermäßigt sechs bzw. vier Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Weitere Informationen rund um die Museumsnacht sind im Internet zu finden unter: www.museumsnacht-halle-leipzig.de.

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Weitere Informationen:
Pressestelle der Universität
Telefon: +49 341 97-35020
E-Mail: presse@uni-leipzig.de
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