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FuelCell Energy gibt europäische Marktaktivitäten bekannt

18.05.2012 - (idw) Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

FuelCell Energy Solutions, GmbH erwirbt diverse Investitionsgüter der MTU Friedrichshafen GmbH - Gründung des Europäischen Joint Ventures mit Fraunhofer IKTS wird bis 30.06.2012 abgeschlossen FuelCell Energy, Inc. (NASDAQ: FCEL), ein führender Hersteller ultra-sauberer, effizienter und zuverlässiger Brennstoffzellen-Kraftwerke, gibt heute bekannt, dass sein deutsches Tochterunternehmen, FuelCell Energy Solutions GmbH, diverse Vermögensgegenstände der MTU Friedrichshafen GmbH, einer Tochtergesellschaft der Tognum AG, erworben hat. Dazu gehören Vorräte an Brennstoffzellen- Komponenten sowie Geräte und Anlagen zur Brennstoffzellenfertigung der ehemaligen MTU Onsite Energy GmbH Fuel Cell Systems mit Sitz in Ottobrunn, die mit der MTU Friedrichshafen GmbH verschmolzen wurde . Diese Vereinbarung wurde abgeschlossen zwischen FuelCell Energy, Inc.(FCE), FuelCell Energy Solutions GmbH (FCES), MTU Friedrichshafen GmbH (MTU) und Fraunhofer IKTS (Institut für Keramische Technologien und Systeme). Entsprechend der Vereinbarung übernimmt Fraunhofer IKTS per 30.06.2012 eine Minderheitsbeteiligung an der FuelCell Energy Solutions GmbH. MTU überträgt Brennstoffzellen-Patente und damit zusammenhängendes geistiges Eigentum auf Fraunhofer IKTS. Das deutsche UnternehmenFuelCell Energy Solutions GmbH wird den Markt für stationäre Brennstoffzellen- Kraftwerke für kommerzielle, industrielle und Energieversorger-Anwendungen in Europa bearbeiten.

Durch die Kombination der technologischen Stärken von Fraunhofer mit den kommerziellen Stärken und der weltweiten Erfahrung von FuelCell Energy, verfügt FuelCell Energy Solutions über ausgezeichnete Voraussetzungen, um mit einer klaren Marktstrategie und lokaler Fertigung hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu generieren, sagt Prof. Dr. Alexander Michaelis, Direktor des Fraunhofer IKTS. Wir freuen uns sehr, unsere F&E-Kompetenzen in die Weiterentwicklung der Direct FuelCell® Technologie einzubringen und arbeiten mit den europäischen Behörden und der Industrie an Programmen, um die Adaption dieser Technologie zur Lösung zentraler Herausforderungen der Energieerzeugung verschiedener europäischer Regionen voranzutreiben.

Dieser Schritt ist ein zentraler Bestandteil der von FuelCell Energy bereits kommunizierten globalen Wachstumsstrategie. Er setzt auf frühere Beziehungen zur MTU auf und vertieft die Beziehung zu Fraunhofer IKTS, sagt Chip Bottone, President und Chief Executive Officer von FuelCell Energy, Inc. Die im Vertrag mit MTU übertragenen Vermögensgegenstände beschleunigen die Markterschließung unter Optimierung des Kapitaleinsatzes von FuelCell Energy, so dass mit weiteren Zukunftsinvestitionen auf einen steigenden Bestelleingang und eine steigende Zahl von Installationen reagiert werden kann. Mr. Bottone fährt fort: Dieser Vertrag und der Aufbau der FCES GmbH ermöglichen es ab heute eine kosteneffiziente Technologie für große Brennstoffzellen in kommerziellen Applikationen für ganz Europa zur Verfügung zu stellen. Wir bauen auf die Stärke undF ührung der deutschen Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer energiewirtschaftlichen Programme. Dafür bringen wir unsere, aus weltweit mehr als 180 Megawatt installierter bzw. bestellter Anlagenleistung gewonnenen Erfahrungen ein.

Zu den Aufgaben von FCES wird die Fortführung der Forschung zur Optimierung der Schmelzkarbonatbrennstoffzellen-Technologie gehören, um die Stärken der Direct FuelCell® Technologie von FCE mit den Vorteilen der Schmelzkarbonat-EuroCell Technologie von MTU zu verbinden, die durch Fraunhofer IKTS an FCES lizensiert wird. Es werden in den ehemals von MTU genutzten Fertigungstätten in Ottobrunn, Deutschland, Fertigungskapazitäten aufgebaut, um die Hightech-Brennstoffzellenkraftwerk-Fertigung in Deutschland zu erhalten.

Darüberhinaus wird FCE seine Geschäftsaktivitäten von den in Dresden und Ottobrunn befindlichen Standorten von FCES mit neu einzustellendem Personal für Vertrieb, Service, Entwicklung und Produktion auf ein größeres von Europa aus beliefertes Gebiet ausdehnen. Es wird erwartet, dass FuelCell Energy Solutions in die Serviceverträge mit den vorhandenen Kunden der MTU eintreten wird.

Fraunhofer IKTS bringt neben seinen Erfahrungen und den exzellenten Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Brennstoffzellen und Materialwissenschaft weitere Werte, einschließlich geistigem Eigentums in das Joint Venture ein. FuelCell Energy Solutions GmbH wird im Jahresabschluss der FuelCell Energy, Inc. konsolidiert.
MTU und FuelCell Energy hatten bereits verschiedene Lizenzabkommen in Bezug auf Brennstoffzellentechnolgie, inklusive einer beiderseitigen Lizenz zur Balance-of-plant-Technologie und einer Lizenz von FCE zur MTU-Kerntechnologie der Zellen.

MTU entwickelte und verkaufte stationäre Brennstoffzellenkraftwerke in Europa unter Nutzung der Direct FuelCell® (DFC®) Schmelzkarbonattechnologie und von DFC-Komponenten, die FuelCell Energy in seinem Werk in Torrington, Connecticut, USA, herstellt. MTU montierte und stapelte die DFC-Komponenten und fügte die mechanischen und elektrischen Balance-of-plant-Komponenten hinzu. Dieser Vertrag endete im Jahre 2009.

DFC-Kraftwerke liefern dezentral und kosteneffizient die Energie zum Verbrauch vor Ort oder um das elektrische Netz zu unterstützen. Die Stromgestehungskosten aus DFC-Kraftwerken sind bereits heute wettbewerbsfähig gegenüber den Netz- Stromkosten in Regionen mir sehr hohen Energiekosten, wie sie in urbanen Zentren in Europa, Küstenstädten in den USA und verschiedenen asiatischen Ländern vorherrschen. Ein steigendes Produktionsvolumen wird die Stromgestehungskosten der DFC-Kraftwerke weiter verringern. Beispiele für Installationen, die der Unterstützung des Netzbetriebs dienen, sind zwei Brennstoffzellen-Parks in Asien, jedes mit einer Nennkapazität von 10 Megawatt, oder auch DFC-Kraftwerke in den USA, die Energieversorgern gehören und sich auf dem Gelände der Endverbraucher befinden.

Brennstoffzellen wandeln die Energie des Brennstoffs elektrochemisch in einem hocheffizienten Prozess direkt in elektrische Energie und Wärme, wobei praktisch keine Schadgas-Emissionen entstehen. DFC-Kraftwerke nutzen Kraftstoffe flexibel und arbeiten mit Erdgas oder erneuerbarem Biogas. Ein Wirkungsgrad von bis zu 90% kann erzielt werden, wenn man die Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzt. Durch den hohen Wirkungsgrad werden die Brennstoffkosten und auch die CO2-Emission reduziert. Die Produktion von Strom und Wärme in einer Anlage vermindert die Nutzung von Verbrennungskesseln für Heizzwecke, wodurch wiederum Kosten und Umweltverschmutzung reduziert werden.

Über FuelCell Energy
Direct FuelCell® Kraftwerke produzieren ultrasauber, effizient und zuverlässig Energie an mehr als 50 Orten weltweit. Mit über 180 MW installierter oder fest beauftragter Stromerzeugungskapazität ist FuelCell Energy global führend in der Bereitstellung ultra-sauberer, dezentraler Grundlastenergie für Energieversorger, Produktionsunternehmen, Universitäten, städtische Abwasserunternehmen, Behörden und andere Kunden überall auf der Welt. Die Kraftwerke des Unternehmens produzierten bisher mehr als 1 Milliarde Kilowattstunden ultrasauberer Energie aus verschiedenen Treibstoffen wie erneuerbares Biogas aus Abwasseraufbereitungsanlagen und Lebensmittelverarbeitung sowie aus Erdgas. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.fuelcellenergy.com


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