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MHMK-Studie: Werder Bremen ist Deutscher Social Media Meister

24.05.2012 - (idw) Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation

Werder Bremen ist Deutscher Meister jedenfalls wenn es um die Anzahl der Likes auf Facebook, die Aktualität der Tweets oder die Menge der Downloads auf YouTube geht. Das zeigt eine neue Studie der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunkation, unter der Leitung von Prof. Dr. André Bühler. Mit knappem Vorsprung setzt sich der norddeutsche Fußballverein gegen Ligakollegen Hannover 96 durch. Den dritten Platz im Social-Media-Ranking des deutschen Profisports belegen die Basketballer von ALBA Berlin. Der amtierende deutsche Fußballmeister Borussia Dortmund schneidet im Social-Media-Ranking mit dem elften Platz ab. Die Studie Social Media im Profisport zeigt auf, wie Vereine, Verbände und Ligen der vier bedeutendsten Mannschaftssportarten Deutschlands unterschiedliche Social-Media-Plattformen nutzen und wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Dabei spielt die Anzahl der jeweiligen Anhänger nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr wurden insgesamt 32 Kriterien entwickelt, um die jeweiligen Auftritte der Sportorganisationen in den sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten zu bewerten. Untersucht wurden insgesamt 94 Sportorganisationen und deren Präsenz auf Facebook, YouTube, Twitter, Google+ und XING.

Facebook ist Pflicht, google+ ist Kür

Der 33-seitige Studienreport geht detailliert auf die einzelnen Ergebnisse ein. Facebook ist diesbezüglich Pflicht für alle Erstligavereine im deutschen Profisport, ob das im Fußball, Handball, Basketball oder Eishockey ist. Die Videoplattform YouTube scheint besonders den Basketballern zu liegen: 83 Prozent der Basketball-Bundesligavereine pflegen dort ihren eigenen Kanal, gefolgt von 72 Prozent der Fußball-, 57 Prozent der Eishockey- und 50 Prozent der Handballbundesligavereine. Im spartenübergreifenden Vergleich stellt die Basketball-Bundesliga sogar neun der Top-10-Akteure auf YouTube. Auch beim Microblogging sind die Basketballer aktiv: Gemeinsam mit den Profifußballvereinen teilen sie die ersten zehn Plätze im Twitter-Ranking fast unter sich auf lediglich die Handballer des Hamburger SV scheinen sich in der Dynamik von Tweets und Re-Tweets ebenfalls wohl zu fühlen. Vorreiter auf google+ sind die Fußballvereine der ersten Bundesliga: Immerhin 15 der 18 Akteure sind dort mit einer eigenen Seite vertreten. In den anderen Sportarten stellt google+ bislang eine weniger relevante Plattform dar. Geradezu marginal sind die Präsenzen des deutschen Profisport auf der Business-Plattform XING: lediglich vier Vereine und zwei Verbände sind dort mit einer eigenen Seite identifiziert.

Die aktivsten Social-Media-Player im deutschen Profisport sind die Fußballvereine sowie Sportorganisationen aus dem deutschen Profi-Basketball. Mit dem THW Kiel hat es lediglich ein Handballbundesligist in die Reihe der Top-20 Social-Media-Auftritte geschafft, aus der Deutschen Eishockey Liga konnte kein Vertreter die erforderliche Punktzahl erzielen, fasst Prof. Dr. André Bühler die Ergebnisse seiner Studie zusammen. Die Ergebnisse der Untersuchung können Vereinen helfen, ihre Social-Media-Aktivitäten weiter zu optimieren. Denn professionelle Kommunikation ist essentiell für den Erfolg von Sportvereinen. Sie hat Einfluss auf das Markenimage, die Fanbindung oder Sponsorenentscheidungen und trägt damit erheblich zur Wirtschaftskraft eines Vereins bei.

Das Untersuchungsdesign der Studie

Für die Social-Media-Studie zum deutschen Profisport hat Prof. Dr. André Bühler von der MHMK 86 Sportvereine, vier Ligaverbände und vier Dachverbände hinsichtlich ihrer Nutzung der sozialen Plattformen Facebook, YouTube, Twitter, Google+ sowie XING untersucht. Zu einem bestimmten Untersuchungsstichpunkt im Mai 2012 hat der Stuttgarter Sportökonom die Aktivitäten aller Teilnehmer auf den jeweiligen Plattformen erfasst und anhand einer Kriterienliste bewertet. Dabei waren sowohl die Anzahl von Bewegungen, Fans oder Followern auf den Plattformen ausschlaggebend für eine hohe Bewertung als auch die Aktualität von Meldungen sowie die Einbindung der sozialen Plattformen auf der vereinseigenen Website. Um das unterschiedliche kommunikative Potenzial der Plattformen abzubilden, wurden die Durchschnittswerte pro Plattform mit unterschiedlichen Faktoren gewichtet: So wurde Facebook als größtes soziales Netzwerk mit dem Faktor fünf gewichtet, die Businessplattform XING lediglich mit Faktor eins. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.macromedia-fachhochschule.de/uploads/media/MHMK_Studie_Social_Media_i... Die Studienergebnisse im Detail
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