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Reformstudiengang Biowissenschaften in Münster

14.10.2003 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Die Nachfrage nach dem neuen Bachelor-Studiengang Biowissenschaften an der Universität Münster ist riesig: Für 130 Studienplätze, die zum Wintersemester 2003/2004 erstmals besetzt werden können, haben sich insgesamt 680 Bewerber gemeldet. Der neue Studiengang, der im Sommer vom Stifterverband als einer von vier vorbildlichen Reformstudiengängen ausgezeichnet worden ist, wurde am Montag, 13. Oktober, in der Aula der Universität im Schloss zu Münster feierlich eröffnet.

Der Studiengang ersetzt die bislang an der Universität Münster angebotenen Diplom-Studiengänge Biologie und Biotechnologie. Motivation für den Prozess der Studienreform im Fachbereich Biologie war eine Anpassung der Lehre an die enormen Veränderungen und die gewachsene wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der Biologie als "Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts". Ziel sind international kompatible Studiengänge, in denen die Studierenden optimal und in angemessener Zeit die Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben können, die der Arbeitsmarkt erwartet.

Dazu gehören eine breite naturwissenschaftliche Grundausbildung in Naturwissenschaften im ersten, eine stabile Verankerung in den Biowissenschaften in ihrer ganzen Breite im zweiten sowie eine exemplarische Vertiefung mit Einblicken in die Forschung in einem praxisrelevanten Arbeitsgebiet der Biologie im dritten Studienjahr. Parallel dazu und integriert in den Erwerb der fachwissenschaftlichen Qualifikationen erfolgt die Erarbeitung von sogenannten "Schlüsselqualifikationen" wie Kommunikations-, Moderations- und Medienkompetenz.

Bei der Eröffnung des Reformstudiengangs "Bachelor of Science Biowissenschaften" im Schloss lobten Prorektor Prof. Dr. Ulrich Pfister und Fachbereichsdekan Prof. Dr. Alexander Steinbüchel von der Universität Münster das Engagement aller Beteiligten, insbesondere von Prof. Dr. Bruno Moerschbacher, dem Studiendekan des Fachbereichs Biologie. Prominente auswärtige Gäste, darunter der Präsident des Verbandes Deutscher Biologen, Prof. Dr. Hans- Jörg Jacobsen, der Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Prof. Dr. Fred Robert Heiker, der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Dr. Ekkehard Winter, sowie Helmut Fangmann, Gruppenleiter Hochschulplanung im nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium, würdigten die Konzeption der Münsteraner Biologen als beispielhaft und vorbildlich für andere Fachbereiche und andere Hochschulen: Das Studium im Bereich der Biowissenschaften werde in Münster, ausgehend von den zukünftigen Tätigkeitsfeldern der Absolventen und in enger Abstimmung mit der Wirtschaft, inhaltlich völlig neu ausgerichtet und national wie international wettbewerbsfähig gemacht.
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