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Universität Heidelberg in der Attraktivität für Studierende aus dem Ausland erneut gestiegen

14.10.2003 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Ein Drittel der 6000 Neuimmatrikulierten, die das Rektorat heute begrüßte, stammt aus dem Ausland

Die Universität Heidelberg ist in der Attraktivität für Studentinnen und Studenten aus dem Ausland erneut deutlich gestiegen. Ein Drittel der 6000 Neuimmatrikulierten, die das Rektorat heute zu einer Eröffnungsveranstaltung und Info-Messe in der Neuen Universität begrüßte, stammt aus dem Ausland. Damit ist der Ausländeranteil auf 22 Prozent gestiegen. "Der hohe Ausländeranteil prägt das universitäre Leben im offenen Umgang der Kulturkreise miteinander - getragen von gegenseitigem Respekt ihrer Angehörigen und von allseitiger Verträglichkeit, also unfanatisch und gewaltfrei", sagte Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff.

"Ihre Entscheidung für Heidelberg, für die Ruperto Carola, hat vielfältige und ganz individuelle Gründe: die Freunde, die hier schon studieren oder sich mitbeworben haben; der Elternteil, der hier vor langer Zeit das Examen abgelegt hat; oder schlicht die Tatsache, dass man aus Karlsruhe, Sinsheim oder Eberbach schnell mit dem Auto oder Zug nach Heidelberg, aber auch zurück gelangen kann. Ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz von Ihnen jedoch, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, hat sich, wie wir aus Befragungen wissen, deshalb für ein Studium in Heidelberg entschieden, weil die Fakultät, an der sie oder er studieren möchten, im bundesweiten Ranking gut abgeschnitten hat. Gerade diese Studierenden fordern die Universität engagiert heraus; denn 73 % der Rankingnutzer legen Wert auf eine gute Bewertung der Lehre. Sie nehmen wir in Heidelberg sehr ernst; deshalb darf ich hier und heute auch die Studiendekane der Fakultäten begrüßen" (Hommelhoff). Prorektorin Prof. Dr. Silke Leopold stellte sie im Anschluss den Studierenden vor.

Die Ruprecht-Karls-Universität sei betont international ausgerichtet und durch einen Anteil ausländischer Studierender ausgezeichnet, "in dem uns in Deutschland allein München noch übertrifft", sagte der Rektor. "Der hohe Ausländeranteil prägt das universitäre Leben im offenen Umgang der Kulturkreise miteinander - getragen von gegenseitigem Respekt ihrer Angehörigen und von allseitiger Verträglichkeit, also unfanatisch und gewaltfrei. Daran darf und wird sich jetzt und in Zukunft kein Deut ändern. Denn das gelebte Miteinander voll Toleranz und wechselseitiger Anerkennung ist im Rückblick gesehen noch wichtiger als das Erlernen von Kenntnissen und Fertigkeiten; das zeigt immer wieder der enge und herzliche Kontakt, den die Alumni in aller Welt über Jahrzehnte zu ihrer Alma mater in Heidelberg pflegen. Diesen Schatz einer mehr als 600 Jahre alten und weltweit wahrgenommenen Universität müssen wir sorgfältig pflegen. Dabei helfen uns viele, namentlich die Gesellschaft der Freunde unserer Universität; für sie wird gleich ihr stellvertretenden Voritzender, Herr Epple, das Wort ergreifen."

Hommelhoff: "Ihnen allen möchten wir dabei helfen, möglichst schnell in Heidelberg Wurzeln zu schlagen. Dazu trägt mannigfach die Stadt mit ihrer Verwaltung bei." Deshalb sei es ihm eine besondere Freude, Bürgermeister von der Malsburg in der Neuen Aula willkommen zu heißen. Hier komme "in ausgezeichneter Weise die enge und konstruktive Verbindung zwischen Stadt und Universität zum Ausdruck, die Ihnen, liebe Studierende, immer wieder ganz konkret begegnen wird."

"Der eine und andere von Ihnen hat vielleicht noch kein Dach über dem Kopf. Ich weiß: Wohnheimplätze und Privatquartiere sind ein herausragendes Problem in Heidelberg. Das Studentenwerk arbeitet intensiv und in vielen Richtungen daran, dieses wirkliche Problem abzumildern. Aber ohne Eigeninitiative und kreative Ideen des Einzelnen wird es nicht gehen. Deshalb bleibt mir nur zu hoffen, dass niemand von Ihnen aus Gründen der Unterbringung seinen Studienplatz in Heidelberg zurückgeben wird."

"Lassen Sie sich von der einen oder anderen praktischen Schwierigkeit nicht verdrießen, sondern versuchen Sie, recht bald mit Kommilitoninnen und Kommilitonen Kontakt zu gewinnen, um trotz fleißigen Studiums auch die vielfältigen Angebote in Stadt und Umland gemeinsam nutzen und erleben zu können. Denn das Studium an der Ruperto Carola ist kein Job, sondern ein Lebensabschnitt, der Ihnen Freude schenken möge, von der Sie hoffentlich ein ganzes Leben werden zehren können" (Hommelhoff).

Rückfragen bitte an:

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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